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Alltagstipps Projekte Upcycling

Website-Relaunch

Was ist neu?

Ab sofort gibt es auf reuseproject.org neue Website-Inhalte. Neben dem bereits bekannten Konzept aus dem Jahr 2018 von TRP und dem ReUse-Blog gibt es ab sofort die Bereiche Alltagstipps, Projekte und Upcycling (siehe Abbildung). Nachfolgend werden die neuen Inhalte kurz vorgestellt.

Screenshot neue Startseite von The ReUse Project

Alltagstipps

Hier erhältst du Tipps zur Abfallvermeidung und Steigerung der Wiederverwendbarkeit in verschiedenen Lebenssituationen. Hierzu werden die Alltagstipps unterteilt in: Zuhause, Unterwegs, Shopping und Feiern. Die Abbildung zeigt den Ausschnitt der Tipps für Zuhause. Zudem gibt es eine Gesamtübersicht als Grafik im Website-Bereich Alltagstipps.

Alltagstipps für Zuhause

Projekte

Hier findest du Infos zu Projekten, die von The ReUse Project (TRP) initiiert wurden oder in die TRP involviert ist. Das aktuellste Projekt heißt ReUse@Weinfest. Bei diesem Projekt arbeitet The ReUse Project mit Partnern daran die Themen Wiederverwendbarkeit und Abfallvermeidung auf Weinfesten deutlich zu verbessern.

Logo ReUse@Weinfest

Upcycling

Upcycling beschreibt die Wiederverwertung von scheinbarem Müll hin zu nützlichen, neuartigen Produkten. Im Website-Bereich Upcycling findest du Upcycling-Beispiele für Gläser, für Dosen, für Textilien und für Papier und Plastik.

Schraubglas-Laterne (© upcycle your life)

von upcycle your life, URL: https://www.upcycleyourlife.de/upcycling-1/flaschen-gl%C3%A4ser/, zuletzt geprüft: 07.07.2019

Viel Spaß mit den neuen Inhalten wünscht dir The ReUse Project!

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Innovative Lösungen

Cradle-to-Cradle (C2C)

Allgemeines zu C2C

Das C2C-Konzept ist eine Registered Trademark. Dieses beschreibt die potenziell endlose Nutzung von Materialien in einem Kreislauf. In den 1990er Jahren waren Professor Dr. Michael Braungart, William McDonough und Wissenschaftler der EPEA Hamburg für die Entwicklung verantwortlich. Das Rollenvorbild von von C2C lautet: „Nature – Use Materials: yes. Create waste: no.“ (dt. Natur – Nutze Materialien: ja. Verschwendung verursachen: nein.). Man kann sich zudem Produkte zertifizieren lassen über das Cradle to Cradle Products Innovation Institute, wenn man die (Qualitäts-) Vorgaben erfüllt. Cradle-to-Cradle schreibt sich außerdem Öko-Effektivität auf die Fahne.

Biologischer vs. technischer Kreislauf

Man unterscheidet bei C2C zwischen biologischem und technischem Kreislauf (siehe Abbildung). Bei ersterem werden die Materialien in die Biosphäre rückgeführt entweder in Form von Kompost oder anderen Nährstoffen, um neue Materialien herstellen zu können. Beim technischen Kreislauf werden Materialien rückgeführt, die in Produkten nicht mehr benötigt werden. Diese werden dann in einem neuen Produkt verbaut.

Biologischer und technischer Kreislauf (© EPEA GmbH)

von EPEA GmbH, URL: https://epea-hamburg.com/cradle-to-cradle/, zuletzt geprüft: 15.08.2019

Beispiele

Gebäude mit ausschließlich biologischen und technischen Kreisläufen:

Gebäude mit ausschließlich biologischen und technischen Kreisläufen (© EPEA GmbH)

von EPEA GmbH, URL: https://epea-hamburg.com/c2c-sectors/buildings/, zuletzt geprüft: 15.08.2019

Textilien im biologischen oder technischen Kreislauf:

Textilien im biologischen Kreislauf (© EPEA GmbH)

von EPEA GmbH, URL: https://epea-hamburg.com/c2c-sectors/textiles/, zuletzt geprüft: 15.08.2019
Textilien im technischen Kreislauf (© EPEA GmbH)

von EPEA GmbH, URL: https://epea-hamburg.com/c2c-sectors/textiles/, zuletzt geprüft: 15.08.2019
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Innovative Lösungen Unverpackt

Der Unverpackt-Laden

Es gibt sie immer häufiger: die Unverpackt-Läden. Diese ermöglichen das, was es flächendeckend geben sollte. Und das ist: ein Einkaufsprozess ohne Einweg- und Mikroplastik. In jeder größeren Stadt gibt es mittlerweile einen Unverpackt-Laden, aber auch in kleineren Orten zeigt sich der plastikfreie und verpackungsfreie Einkaufsmarkt. Vielleicht auch bei dir in der Nähe. Beispielstädte mit Unverpackt-Läden sind Würzburg, Landau, Kiel, Karlsruhe, Mainz, München und Berlin und es werden immer mehr, also Tendenz steigend.

Beispielhafter Unverpackt-Laden (© Unverpackt Mainz)

von Unverpackt Mainz, URL: https://unverpackt-mainz.de/, zuletzt geprüft: 13.07.2019

Gehen wir gedanklich gemeinsam einkaufen. Wir haben von zuhause zwei Baumwoll-Tragetaschen mit verschiedenen Mehrwegbehältnissen mitgebracht. Wenn du nicht genügend oder keine passenden Behältnisse zuhause hast, bekommst du im Laden selbst i.d.R. auch welche. Vor Ort müssen wir die Behältnisse (u.a. Glasflasche, Mehrwegdosen unterschiedlicher Größen) wiegen und das Leergewicht notieren. Nun befüllen wir unsere Glasflasche mit Olivenöl, die Mehrwegdosen mit Müsli, veganer Schokolade, Nudeln, Gewürzen und Natronpulver. Viele Produkte befinden sich in sogenannten Dispensern und können hieraus portionsweise abgefüllt werden. Zudem kaufen wir noch Kernseife, die wir in die kleine Mehrwegdose packen. Dann bezahlen wir an der Kasse, indem jedes Behältnis gewogen wird und das Leergewicht des Behälters abgezogen wird. Nun wird die Menge mit dem Produktpreis verrechnet. Die Kernseife hat einen Fixpreis und wird nicht gewogen.

Dispenser im Unverpackt-Laden (© Unverpackt Mainz)

von Unverpackt Mainz, URL: https://unverpackt-mainz.de/, zuletzt geprüft: 13.07.2019

Vorteile dieser Einkaufsvariante sind neben dem Plastik- und Müllverzicht, gelebte Nachhaltigkeit, regionale und saisonale Produkte, Mengenselbstbestimmung und viele mehr. Schau am besten online und vor Ort nach, was der Unverpackt-Laden in deiner Nähe im Sortiment hat. Viel Spaß beim nächsten Einkauf im Unverpackt-Laden wünscht dir The ReUse Project.

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Alltagstipps Upcycling

Die Wiederverwendbarkeits-Feier

In diesem Blog-Eintrag wird vorgestellt, wie Feiern und Partys nachhaltig organisiert und durchgeführt werden können. Dabei ist eine gute und frühzeitige Planung eminent wichtig. Nach Möglichkeit sollen Produkte und Verpackungen wiederverwendbar sein, alternativ möglichst kompostierbar.

Ich organisiere eine Feier und kaufe ein…

Nachfolgend wird eine Liste dargestellt, die im Rahmen der fiktiven Wiederverwendbarkeits-Feier gekauft werden. Die Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern lebt viel mehr von der stetigen Ergänzung und Optimierung.

  • Getränke in Mehrwegbehältnissen (z.B. Glasflaschen) oder mit Behältnisrückgabe (z.B. bei Winzern oder Brauereien), nach Möglichkeit regional
  • Backwaren beim Bäcker in einer wiederverwendbaren und verschließbaren Tragebox
  • Gemüse, Fleisch, Obst, etc. bei regionalen Anbietern kaufen in wiederverwendbaren Behältnissen
  • Käse beim Bauern oder in einem regionalen Käseladen unverpackt
  • kompostierbare oder essbare Alternativen (z.B. Strohhalme; eigene Recherche und ReUse-Blog durchstöbern)
  • Natron-, Soda- und Zitronensäurepulver als Allzweckmittel für u.a. Spülmittel für die Spülmaschine

Ich organisiere eine Feier und nutze…

  • Mehrweggeschirr (z.B. Besteck, Teller, Schüsseln und Gläser)
  • Kartons oder z.B. Weinkiste mit Zeitungen ausgelegt für Bio- und Restmüll
  • Einweggläser zu dekorativen Zwecken für z.B. nachhaltige Kerzen
  • Gemüse, Kräuter und Obst aus dem Garten
  • waschbare Spüllappen, Servietten, Tücher und Geschirrhandtücher
  • Edelstahl-Grillschalen und wiederverwendbare Grillmatten

Ich organisiere eine Feier und hebe auf…

  • Kronkorken für z.B. einen Upcycling-Tisch
  • Chipstüten für z.B. eine Upcycling-Tragetasche
  • Einweggläser für z.B. Upcycling-Gewürzbehältnisse

Weitere Tipps

Je nach Größe und Wiederholungen der Feier könnten sich zudem ein Glasspüler oder eine mobile Spülmaschine lohnen. Ggf. gibt es auch die Möglichkeit die Geräte einmalig auszuleihen. Generell ist das Ausleihen von Mehrweggeschirr o.ä. zu empfehlen, um sich Kosten sparen zu können. Mögliche Leihoptionen musst du individuell prüfen.

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Innovative Lösungen

Essbare Verpackungen und Produkte

In diesem Blog-Eintrag wird eine kleine Auswahl an essbaren Verpackungen bzw. Produkten vorgestellt. Im konsequenten Kampf gegen Müll (insbesondere Plastik) sind Alternativen eminent wichtig.

Essen kann eine gute Lösung sein…

Einmal-Verpackungen oder Einwegprodukte werden immer häufiger verbannt. Und das zurecht! Doch in vielen Bereichen dominiert nach wie vor alles was nur einmal benutzt und anschließend weggeworfen wird. Daher sind nachhaltige Alternativen und neue Ideen immer gern gesehen und zunehmend gefragt. Eine hiervon sind essbare Verpackungen und Produkte, die während oder nach der Nutzung einfach aufgegessen werden können. Dadurch fällt kein Müll an. Die Idee ist nicht neu, aber kann bei richtiger Umsetzung eine Win-Win-Situation ergeben. Jeder kennt es von den Eisdielen, die Eis in essbaren Waffeln oder auch in Waffelbechern anbieten.

Essbare Produkt-/Verpackungsbeispiele

Die nachfolgende Auswahl enthält essbare Produkt- und Verpackungsbeispiele, die bereits existieren:

Wie wäre ein essbarer Trinkhalm, der nach Benutzung als Snack einfach mitgegessen werden kann? Die in Deutschland ansässige wisefood GmbH hat einen solchen entwickelt. Der Superhalm ist vegan, laktosefrei und wird ausschließlich aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt.

Essbarer Strohhalm (© wisefood)

von wisefood, URL: https://wisefood.de/, zuletzt geprüft: 11.05.2019

Die ebenfalls in Deutschland ansässige Füllett Produktion und Vertrieb UG hat u.a. essbare Suppenschalen im Sortiment. Diese sind in verschiedenen Größen erhältlich und eignen sich für z.B. Fingerfood, Suppen oder Salate.

Essbare Suppenschale (© Füllett)

von Füllett, URL: https://www.fuellett.de/alternative-Waffelschalen/essbare-suppenschale.html, zuletzt geprüft: 11.05.2019

Evoware, das in Indonesien ansässig ist, hat Verpackungen aus Meeresalgen entwickelt. Diese können mitgegessen oder als Dünger genutzt werden. Mit heißem Wasser sind die Verpackungen zudem auflösbar.

Essbare Verpackung (© Evoware)

von Evoware, URL: http://www.evoware.id//product/ebp, zuletzt geprüft: 11.05.2019
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Innovative Lösungen Recycling

Produkte aus Plastikmüll

In diesem Blog-Eintrag werden einige Produktbeispiele vorgestellt, die aus vermeintlichem Plastikmüll hergestellt wurden bzw. werden. Damit tragen die Initiatoren zu saubereren Meeren und Landflächen bei und zeigen, dass Plastik ein Wertstoff sein kann.

Immenses Plastikmüll-Problem

Tiere, die Plastikmüll in ihren Mägen haben, sind bei weitem keine Seltenheit mehr. Diese Entwicklung ist grausam und traurig zugleich. Das Thema Plastik in den Ozeanen bzw. Gewässern der Welt ist ebenso katastrophal wie an Land (z.B. in Wäldern). Die nichtsahnenden Tiere nehmen (Mikro-) Plastik oder Plastikreste mit ihrer Nahrung auf, was am Ende zu deren Lebensende führen kann. Weiterhin landen die in die Nahrungskette gekommenen Plastikteile auch immer häufiger bei den Menschen auf den Tellern. Was also tun gegen (Mikro-) Plastik?

Neben plastik-vermeidenden Lösungswegen muss aktuell vorhandener Plastikmüll irgendwie neu aufbereitet werden. In diesem Blog-Eintrag präsentieren wir aktuelle Lösungen wie der Plastikmüll, den es unweigerlich zuhauf gibt, verwertet wird. Dabei stehen durch Plastik neu entstehende oder entstandene Produkte im Fokus.

Produktbeispiele aus Plastikmüll

Edwin und Lisbeth ter Velde aus den Niederlanden haben aus Plastikmüll ein Auto erschaffen. Dabei wurde das Plastik mit Hilfe eines Betriebes eingeschmolzen. Im 3D-Drucker wurden dann etwa 5.000 Bausteine hergestellt. Die Zusammensetzung der Einzelteile ergibt den „Solar Voyager“, dessen Antrieb Solarzellen bilden.

Solarauto „Solar Voyager“ (© Edwin und Lisbeth ter Velde)

von electrek, URL: https://electrek.co/2018/10/08/solar-voyager-antarctica-electric/, zuletzt geprüft: 12.04.2019

Sea2see ist ein spanisches Unternehmen, das Brillen aus 100 % Plastikmüll produziert. Dieser stammt aus den Meeren der Welt und wird zu Rohmaterial recycelt, das dann anschließend zu Brillen weiterverarbeitet wird.

Brille von Sea2see (© Sea2see)

von Sea2see, URL: https://www.sea2see.org/products/fly?variant=5892240146464, zuletzt geprüft: 12.04.2019

Der Roll-Top-Rucksack ist ein wasserdichter Rucksack, der ebenfalls zu 100 % aus Meeres-Plastikmüll besteht. Das deutsche Unternehmen dahinter heißt GOT BAG.

Rucksack von GOT BAG (© GOT BAG)

von GOT BAG, URL: https://got-bag.com/, zuletzt geprüft: 12.04.2019

Die US-amerikanische Firma teeki stellt Sporthosen, Sommeroutfits und andere Kleidungsstücke aus Plastikflaschen her.

Hosen von teeki (© teeki)

von teeki, URL: https://teeki.com/collections/all-products/products/palm-springs-hot-pants, zuletzt geprüft: 12.04.2019
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Grundidee The ReUse Project Innovative Lösungen

Wunsch-Einkaufsszenarien 2030

Der Supermarkt 2030

Der Supermarkt der Zukunft setzt auf einen müll- und emissionsfreien Einkaufsprozess und versucht immer bessere Wiederverwendbarkeitsstrategien zu entwickeln. Der ReUseMarket nutzt ausschließlich wiederverwendbare oder wiederverwertbare Produkte und Verpackungen. Dabei haben Kunden (impliziert nachfolgend sowohl die weibliche als auch die männliche Form) die Möglichkeit vorgepackte Lebensmittel in ReUse-Verpackungen zu kaufen (z.B. 200 ml Sahne in einer ReUse-Box oder 500g Peperoni im ReUse-Glas). Die Verpackungen werden mit einem kleinen Pfandbetrag versehen, der bei unbeschadeter Rückgabe zurückerstattet wird. Alternativ kann der Kunde die Verpackungen zuhause nutzen. Neben den vorgepackten Mengen können die Kunden eigene ReUse-Verpackungen mitnehmen oder vor Ort erwerben, um die Mengen selbst zu bestimmen. Per Eingabe in die Abfüllmaschine wird die Befüllung automatisch ausgeführt. Getränkeflaschen gibt es nur noch im Mehrwegsystem und können bei Bedarf auch mit eigenen Flaschen abgefüllt werden (z.B. Milch in mitgebrachte 1-Liter-Flasche). Neben den Konsumgütern werden ausschließlich wiederverwendbare und wiederverwertbare Produkte angeboten, z.B. vollständig kompostierbare Zahnbürsten, Edelstahl-Strohhalme oder ReUse-Formen für Eiswürfel. Hinzu kommen mögliche Aktionen wie z.B. 5 % sparen bei Einkäufen mit selbst mitgebrachten ReUse-Verpackungen.

Die smarte ReUseMarket-App

Alex (30 Jahre) und Maria (25 Jahre) nutzen die ReUseMarket-App, um ihren Einkauf vorab über das Tablet in Auftrag zu geben. Hierin geben sie an, welche Produkte sie wie oft kaufen möchten. Die Einkaufshistorie erleichtert dabei das erneute Einkaufen diverser Produkte. Zudem haben sie die Wahl vordefinierte Mengen in ReUse-Verpackungen auszuwählen und/oder eigene Mengen zu definieren. Bei der zweiten Option müssen die beiden angeben, wie viel sie von den entsprechenden Produkten möchten und welche ReUse-Verpackungen sie zur Abfüllung vor Ort verwenden wollen. Ihrem Einkauf wird nach Abschluss eine eindeutig codierte ID zugeordnet. Abschließend wählen sie einen Termin aus, ab wann der gesendete Einkauf zur Abholung bereitstehen soll. Die Abfüllung der selbstbestimmten Mengen ist vor Ort durchzuführen. Hierzu wird die ID benötigt, um die vorab ausgewählten Mengen und Verpackungen zu laden und von der Abfüllmaschine ausführen zu lassen. Demnach läuft der digitale Einkaufsprozess mit smarten Anwendungen einerseits von Zuhause und andererseits direkt im Markt. Im ReUseMarket sollen Tablets bereitliegen, die der Einkäufer nutzen kann. Besonders der Datenschutz spielt eine wichtige Rolle, da der Käufer nicht unbedingt möchte, dass irgendjemand die Angaben der gekauften Produkte für Werbezwecke o.ä. nutzt. Die Applikation erleichtert den Einkaufsprozess, spart Zeit und erlaubt eine bessere Planung der Einkäufe durch das 3D-Kauferlebnis im digitalisierten Supermarkt.

Der Baumarkt 2030

Der Baumarkt der Zukunft setzt auf einen möglichst müll- und emissionsfreien Einkaufsprozess und versucht immer bessere Wiederverwendbarkeitsstrategien zu entwickeln. Hauptsächlich wiederverwendbare oder wiederverwertbare Produkte und Verpackungen sollen vermarktet werden. Dabei können Kunden Produkte kaufen, die in wiederverwendbaren Transportboxen (z.B. Hartplastik oder Holz) verpackt sind. Demnach ist z.B. das LED-Lampen-Set in einer kleinen Transportbox erhältlich, während eine Tür in einer entsprechend großen gepolsterten Holzbox erworben werden kann. Weitere Verpackungen sind nicht notwendig, da die Boxen mit Trennelementen versehen werden sollen, durch die Schrauben nicht in Kontakt mit dem Produkt kommen. Bedienungsanleitungen sollen per Code-Scan oder dergleichen online zugänglich sein. Die zuhause nicht mehr benötigten Verpackungen können in den Markt zurückgebracht werden (beim nächsten Einkauf) oder eine Sammelstelle für wiederverwendbare Verpackungen kann angefahren werden. Der Kunde erhält dann den geringen Pfandbetrag wieder zurück. Bei den Kleinartikeln (z.B. Schrauben, Winkel, Haken) sollen kleine ReUse-Boxen zur Verfügung gestellt werden, die gegen einen kleinen Pfandbetrag mit nach Hause genommen werden können. Eine Rückgabe mit Geldrückerstattung ist natürlich möglich. Alternativ können die Kunden eine entsprechende ReUse-Verpackung von zuhause mitnehmen.

Die kurz vorgestellte App-Idee kann auch auf diese Verkaufsstätte angewendet werden. Etwaige Adaptionen oder Zusatzfunktionen können hinzugefügt werden.

Der Online-Shop, To-Go-Laden, … 2030

Auch die anderen Verkaufsstätten sollen müll- und emissionsfrei auskommen mit immer besser werdenden Wiederverwendbarkeitsstrategien. Hierzu zählen u.a. das Versenden von Produkten mit wiederverwendbaren Paketen, das Ausschenken von Getränken in wiederverwendbaren Bechern und der Versuch komplett auf Verpackungen im Online-Shop zu verzichten (durch entsprechend gesicherte Drohnen-Transporte beispielsweise).

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Alltagstipps Umweltwissen

Umweltfreundliche Produktlabels

Das Thema dieses Blog-Eintrages sind Labels, die umweltfreundliche Produkte kennzeichnen. Die Liste stellt einen Auszug wichtiger Produktlabels (auch Öko-Labels genannt) vor.

Welche Produktlabels gibt es aktuell und was kennzeichnen diese?

Der Blaue Engel: Produkte und Dienstleistungen können dieses Qualitätsmerkmal erhalten. Das dem Umwelt-, Gesundheits- und Verbraucherschutz entsprechende Gütesiegel wurde 1978 vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit begründet.

Logo Blauer Engel
Logo Blauer Engel (© Blauer Engel)

von Blauer Engel, URL: https://www.blauer-engel.de/de, zuletzt geprüft: 23.02.2020

EU Ecolabel: Produkte und Dienstleistungen können dieses Qualitätsmerkmal erhalten. Gekennzeichnete Produkte weisen zu vergleichbaren Produkten geringere Umweltauswirkungen auf und sind weniger gesundheitsbelastend. Das Gütesiegel wurde 1992 von der Europäischen Kommission eingeführt.

EU Ecolabel (© Europäische Kommission)

von Europäischer Kommission, URL: https://ec.europa.eu/environment/ecolabel/, zuletzt geprüft: 23.02.2020

OEKO-TEX: Textile Produkte können ein OEKO-TEX-Qualitätsmerkmal erhalten. Dabei werden Gesundheitsaspekte sowie die soziale und umweltverträgliche Produktion miteinbezogen. Es gibt verschiedene Labels von OEKO-TEX wie beispielsweise STANDARD 100 oder MADE IN GREEN. Die OEKO-TEX-Gemeinschaft wurde im Jahr 1992 gegründet und heißt offiziell „Internationale Gemeinschaft für Forschung und Prüfung auf dem Gebiet der Textil- und Lederökologie“.

Logo OEKO-TEX STANDARD 100
OEKO-TEX STANDARD 100 (© OEKO TEX)

von Wikipedia, URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Oeko-Tex, zuletzt geprüft: 23.02.2020

Umweltzeichen Green Product: Produkte aus verschiedenen Kategorien wie z.B. Haushaltsgeräte, Möbel oder Spielzeug können die vom TÜV Rheinland vergebene Zertifizierung erhalten. Kriterien bei der Vergabe sind beispielsweise: Energieeffizienz, CO2-Bilanz und Wiederverwendbarkeit. Das Label soll Verbraucher/innen unterstützen bei der Identifikation umweltfreundlicher und energieschonender Produkte.

Umweltzeichen Green Product (© TÜV Rheinland)

von TÜV Rheinland, URL: https://www.tuv.com/germany/de/umweltzeichen-green-product.html, zuletzt geprüft: 23.02.2020

WWF-Logo: Verschiedene Produkte sind mit dem WWF-Logo gekennzeichnet, um für mehr Umweltschutz in Verkaufsstätten und Lieferprozessen zu sorgen. Einige Ziele dabei sind mit ausgewiesenen Partnern nachhaltige Produkte zu vermarkten, für nachhaltigen Konsum zu begeistern und Ressourcen generell einzusparen. Beispielsweise besteht seit 2009 eine Zusammenarbeit mit Edeka.

Logo WWF (© WWF)

von Wikipedia, URL: https://fr.wikipedia.org/wiki/WWF, zuletzt geprüft: 23.02.2020

Wie findet man weitere Informationen zu den Produktlabels?

Nutze zur detaillierteren Recherche die Suchmaschine deiner Wahl. Zudem kannst du auf den Websites der jeweiligen Labels weitere Infos erhalten. Hinzu kommen beispielsweise Seiten von Umweltinstitutionen, Verkaufsstätten oder allgemeinen Informationsportalen. Dort findest du auch weitere Infos zu anderen Labels wie z.B. Fair-Trade-Siegel, Bio-Siegel oder UTZ-Zertifikat. Zudem gibt es weitere interessante Labels wie beispielsweise Ökostrom-Gütesiegel (z.B. ok-Power Label oder Grüner Strom Label), um Strom aus erneuerbaren Quellen zu kennzeichen.

Gibt es bei The ReUse Project auch die Idee von Produktlabels?

Ja, einerseits für Verkaufsstätten und andererseits für Unternehmen (siehe Abbildungen). Hier geht’s zur ReUse-Labels-Seite.

ReUseMarket-Label
ReUseEnterprise-Label

Wie ist der aktuelle Status von The ReUse Project?

Einige kontaktierte Umweltinstitutionen, Hochschulen und Bundesämter haben reagiert. Die Reaktionen waren durchweg positiv und ermutigend weiter am Ball zu bleiben. Allerdings haben die meisten keine direkte Möglichkeit kooperierend an The ReUse Project mitzuarbeiten. Mit einigen Interessenten werden nun im Hintergrund mögliche Umsetzungsoptionen geprüft. Bei Neuigkeiten erfahrt ihr mehr u.a. hier beim ReUse-Blog.

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Alltagstipps

Wiederverwendbare Produkte

Im heutigen Blog-Eintrag wird eine Liste präsentiert, die Einweg-Alternativen dauerhaft ersetzen. Dadurch kannst du nachhaltig einkaufen und zukünftig den Einkaufsaufwand reduzieren.

Welche wiederverwendbaren Produkte gibt es aktuell schon?

  • Wiederverwendbares Backpapier und Grillmatten
  • Muffinformen und Kuchen-Backformen
  • Mehrwegplastik-Trinkbecher/Mehrwegplastik-Flaschen und Trinkgläser/Trinkflaschen
  • Waschbare Stoff-Servietten und Stoff-Taschentücher
  • Edelstahl-Grillschalen
  • Waschbare Küchentücher (Bambus)
  • Edelstahl-/Bambus-/Glas-Strohhalme
  • Waschbare Müllbeutel
  • Edelstahl-/Silber-/Bambus-Besteck
  • Eiswürfel-Form (Abbildung)
  • Brotdosen
  • Stoff-Tragetaschen und recycelte Tragetaschen
  • Jutebeutel
  • Waschbare Wattepads
  • Wiederverwendbare Kabelbinder
  • Silikondeckel oder Wachspapier
  • Wiederverwendbare Kaffeebecher
Eiswürfel in wiederverwendbarer Form anstatt in Einwegplastik

Wie findet man die Produkte?

Die in der Liste präsentierten wiederverwendbaren Produkte und weitere Produkte findest du teilweise im Supermarkt. Ansonsten gibt es Unverpackt-Läden, die solche Produkte im Sortiment haben können. Generell empfehlen wir dir die Suchmaschine deiner Wahl zu nutzen, um dir online das Supermarkt- oder Unverpackt-Laden-Sortiment anzuschauen. Weiterhin findest du so auch Angebote im Online-Handel. Im Sinne der Umwelt ist eine sparsame Online-Versand-Bestellung wünschenswert. Das bedeutet lieber einmal im Quartal eine Sammelbestellung aufgeben als zehn mal im Quartal mit kleinen Bestellungen.

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Grundidee The ReUse Project Unverpackt

Der ReUseMarket

The ReUse Project enthält die Konzeption eines ReUseMarkets, der für den müllfreien Einkaufsmarkt der Zukunft steht. Die Chancen und vielfältigen Möglichkeiten sind Thema dieses Blog-Eintrages.

Was ist der ReUseMarket?

Der ReUseMarket ist ein Konzept-Einkaufsmarkt, der komplett ohne Plastik geführt wird. Es werden ausschließlich wiederverwendbare, wiederverwertbare oder biologisch abbaubare Produkte und Verpackungen angeboten. Zudem kann der Einkaufsprozess individueller gestaltet werden, indem neben vordefinierten Produkten auch das Einkaufen mit selbstbestimmten Mengen ermöglicht wird. Weiterhin wird das Pfandsystem, das beim Getränkekauf bereits erfolgreich praktiziert wird, auf alle Produkte und Verpackungen angewendet. Auch die sparsame, aber sinnvolle Einbindung von smarten Anwendungen soll den Prozess optimieren. Um kein Pfand bezahlen zu müssen, können die zuvor erworbenen ReUse-Verpackungen von zuhause mitgebracht und aufgefüllt werden. Bei Rückgabe der unversehrten ReUse-Verpackungen bekommt der Kunde sein Geld zurück. Die Abbildung zeigt einen möglichen Aufbau des ReUseMarkets. Hier bekommt ihr mehr Informationen zum ReUseMarket.

ReUseMarket-Skizze

Welche Chancen bietet das Modell?

  • Keine Müllverschwendung mehr im Einkaufsprozess
  • Vereinbarkeit von Einkaufen mit smarten Anwendungen
  • „As-I-want“-Einkaufen (vordefinierte Mengen nutzen oder Mengen selbst bestimmen)
  • Wiederverwendbarkeit und/oder Wiederverwertbarkeit aller Produkte und Verpackungen
  • Transparentes Pfandsystem

Wird das System funktionieren?

Davon bin ich überzeugt. Im Getränkehandel ist das System weitgehend etabliert. Also kann das auch in der allgemeinen Verwendung funktionieren. Zudem ist durch den zweigeteilten Ansatz (Nutzung vordefinierter Mengen und Selbstbestimmung der Mengen) eine hohe Akzeptanz zu erwarten. Denn das gewohnte Kaufverhalten muss nicht geändert werden, sondern kann individuell gesteuert und erweitert werden.

Gibt es Anreize für den ReUseMarket?

Neben dem gesellschaftlich-ökologischen Nutzen für die Umwelt, profitieren Unternehmen durch das ReUseMarket-Label und/oder das ReUseEnterprise-Label. Hierzu müssen vordefinierte Kriterien eingehalten werden, um mit den ReUse-Labels werben zu dürfen. Zudem muss die Einhaltung des Label-Kriterienkatalogs (der noch zu erarbeiten ist) transparent offengelegt werden. Hierdurch können Prozessoptimierungen erkannt werden, die innerhalb und außerhalb des Unternehmens einen Mehrwert für die Umwelt liefern können.