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Innovative Lösungen Unverpackt

Kornkiste Unverpackt-Online

Was ist die Kornkiste?

Naturkosmetik, Bio-Nudeln, Bio-Tee, Bio-Müsli und vieles mehr online und im Mehrweg-System einkaufen: Das wäre doch der Knüller, oder? Das geht und zwar mit der Kornkiste! Bio-Lebensmittel und weitere Produkte können demnach ohne Verpackungsmüll gekauft werden. Die Kornkiste ist einerseits ein Unverpackt-Laden in Coppenbrügge (Niedersachsen) und andererseits ein Online-Unverpackt-Versand. Hierdurch wird Zero-Waste-Einkaufen auf zwei Wegen ermöglicht.

Wie funktioniert das Online-Einkaufen?

5 Schritte gilt es zu bewältigen, um unverpackt und online im Mehrweg-System einzukaufen (alles Stand 13.04.2020, Änderungen zwischenzeitlich möglich):

  1. Im Online-Shop werden zunächst die Produkte ausgewählt, die man kaufen möchte. Ab 150 € Einkaufswert fallen keine Versandkosten an. Beim erstmaligen Einkauf fällt die Kaution für den Mehrweg-Versand an.
  2. Die Kornkiste wird mit der Bestellung gefüllt. Dabei werden Bio-Baumwollbeutel sowie Mehrwegdosen aus Blech oder Kunststoff mit der Unverpackt-Ware befüllt.
  3. Die gefüllten Beutel und Dosen werden in die Mehrweg-Transportkiste (aus recyceltem Kunststoff) gepackt. Dann folgt der umweltfreundliche Transport mit DHL-Go-Green.
  4. Nach erfolgter Zustellung sind alle Mehrwegverpackungen (Beutel und Dosen) entleert in die Mehrweg-Transportkiste zu legen. Der beiliegende Retourenschein ist aus recyceltem Umweltpapier. Die Kiste ist bei DHL oder der Post abzugeben. Der zeitliche Horizont der Retoure beträgt 10 Tage. Danach wird eine „Mietstrafe“ pro Tag in Verzug fällig.
  5. Sind die Transportkisten samt Mehrwegverpackungen wieder zurück, werden diese auf Vollständigkeit geprüft. Anschließend werden diese gereinigt, um für die nächsten Bestellungen verwendet werden zu können.
Mehrweg-Transportkisten von Kornkiste Unverpackt-Online
Mehrweg-Transportkisten von Kornkiste Unverpackt-Online (© Kornkiste)

von Kornkiste Unverpackt-Online, URL: https://unverpackt-versand.de/pages/wie-s-funktioniert, zuletzt geprüft: 13.04.2020

Was hat es mit der Kaution auf sich?

Bei Einrichtung eines Kundenkontos werden 50 € (Stand: 13.04.2020) Kaution erhoben. Dieser Betrag ist pauschal und vermeidet so bei jeder Bestellung die Mehrwegverpackungen zu berechnen und nach Rückgabe den Betrag wieder zu erstatten. So wird der Pfandprozess relativ schlank gehalten. Mehr Infos zum Einkaufsprozess und Mehrweg-System findet ihr direkt auf der Seite: https://unverpackt-versand.de. Hinweis: Per Klick auf den Link verlässt du die Website https://reuseproject.org. Für die Aktualität des Ziel-Links und dessen Inhalte übernehmen wir keine Verantwortung/Haftung.

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Innovative Lösungen Umweltwissen

Auftaktveranstaltung an der Universität Graz

… mit The ReUse Project

Vor zwei Wochen (06. März 2020) fand der erste Termin statt im Interdisziplinären Praktikum (IP) Alternative Verpackungskonzepte und Verpackungsvermeidung für Supermärkte. Das IP erstreckt sich über das Sommersemester 2020. Im Rahmen des Veranstaltungstages hat Matthias eine Präsentation gehalten. Die Inhalte hierbei waren: Vorstellung von The ReUse Project sowie die Situation in Deutschland zu den Themen Unverpackt, Abfallproblematik und einigen existierenden Lösungen bzw. Lösungsansätzen.

Matthias an der Uni Graz
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Innovative Lösungen

Cradle-to-Cradle (C2C)

Allgemeines zu C2C

Das C2C-Konzept ist eine Registered Trademark. Dieses beschreibt die potenziell endlose Nutzung von Materialien in einem Kreislauf. In den 1990er Jahren waren Professor Dr. Michael Braungart, William McDonough und Wissenschaftler der EPEA Hamburg für die Entwicklung verantwortlich. Das Rollenvorbild von von C2C lautet: „Nature – Use Materials: yes. Create waste: no.“ (dt. Natur – Nutze Materialien: ja. Verschwendung verursachen: nein.). Man kann sich zudem Produkte zertifizieren lassen über das Cradle to Cradle Products Innovation Institute, wenn man die (Qualitäts-) Vorgaben erfüllt. Cradle-to-Cradle schreibt sich außerdem Öko-Effektivität auf die Fahne.

Biologischer vs. technischer Kreislauf

Man unterscheidet bei C2C zwischen biologischem und technischem Kreislauf (siehe Abbildung). Bei ersterem werden die Materialien in die Biosphäre rückgeführt entweder in Form von Kompost oder anderen Nährstoffen, um neue Materialien herstellen zu können. Beim technischen Kreislauf werden Materialien rückgeführt, die in Produkten nicht mehr benötigt werden. Diese werden dann in einem neuen Produkt verbaut.

Biologischer und technischer Kreislauf (© EPEA GmbH)

von EPEA GmbH, URL: https://epea-hamburg.com/cradle-to-cradle/, zuletzt geprüft: 15.08.2019

Beispiele

Gebäude mit ausschließlich biologischen und technischen Kreisläufen:

Gebäude mit ausschließlich biologischen und technischen Kreisläufen (© EPEA GmbH)

von EPEA GmbH, URL: https://epea-hamburg.com/c2c-sectors/buildings/, zuletzt geprüft: 15.08.2019

Textilien im biologischen oder technischen Kreislauf:

Textilien im biologischen Kreislauf (© EPEA GmbH)

von EPEA GmbH, URL: https://epea-hamburg.com/c2c-sectors/textiles/, zuletzt geprüft: 15.08.2019
Textilien im technischen Kreislauf (© EPEA GmbH)

von EPEA GmbH, URL: https://epea-hamburg.com/c2c-sectors/textiles/, zuletzt geprüft: 15.08.2019
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Innovative Lösungen Unverpackt

Der Unverpackt-Laden

Es gibt sie immer häufiger: die Unverpackt-Läden. Diese ermöglichen das, was es flächendeckend geben sollte. Und das ist: ein Einkaufsprozess ohne Einweg- und Mikroplastik. In jeder größeren Stadt gibt es mittlerweile einen Unverpackt-Laden, aber auch in kleineren Orten zeigt sich der plastikfreie und verpackungsfreie Einkaufsmarkt. Vielleicht auch bei dir in der Nähe. Beispielstädte mit Unverpackt-Läden sind Würzburg, Landau, Kiel, Karlsruhe, Mainz, München und Berlin und es werden immer mehr, also Tendenz steigend.

Beispielhafter Unverpackt-Laden (© Unverpackt Mainz)

von Unverpackt Mainz, URL: https://unverpackt-mainz.de/, zuletzt geprüft: 13.07.2019

Gehen wir gedanklich gemeinsam einkaufen. Wir haben von zuhause zwei Baumwoll-Tragetaschen mit verschiedenen Mehrwegbehältnissen mitgebracht. Wenn du nicht genügend oder keine passenden Behältnisse zuhause hast, bekommst du im Laden selbst i.d.R. auch welche. Vor Ort müssen wir die Behältnisse (u.a. Glasflasche, Mehrwegdosen unterschiedlicher Größen) wiegen und das Leergewicht notieren. Nun befüllen wir unsere Glasflasche mit Olivenöl, die Mehrwegdosen mit Müsli, veganer Schokolade, Nudeln, Gewürzen und Natronpulver. Viele Produkte befinden sich in sogenannten Dispensern und können hieraus portionsweise abgefüllt werden. Zudem kaufen wir noch Kernseife, die wir in die kleine Mehrwegdose packen. Dann bezahlen wir an der Kasse, indem jedes Behältnis gewogen wird und das Leergewicht des Behälters abgezogen wird. Nun wird die Menge mit dem Produktpreis verrechnet. Die Kernseife hat einen Fixpreis und wird nicht gewogen.

Dispenser im Unverpackt-Laden (© Unverpackt Mainz)

von Unverpackt Mainz, URL: https://unverpackt-mainz.de/, zuletzt geprüft: 13.07.2019

Vorteile dieser Einkaufsvariante sind neben dem Plastik- und Müllverzicht, gelebte Nachhaltigkeit, regionale und saisonale Produkte, Mengenselbstbestimmung und viele mehr. Schau am besten online und vor Ort nach, was der Unverpackt-Laden in deiner Nähe im Sortiment hat. Viel Spaß beim nächsten Einkauf im Unverpackt-Laden wünscht dir The ReUse Project.

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Innovative Lösungen

Essbare Verpackungen und Produkte

In diesem Blog-Eintrag wird eine kleine Auswahl an essbaren Verpackungen bzw. Produkten vorgestellt. Im konsequenten Kampf gegen Müll (insbesondere Plastik) sind Alternativen eminent wichtig.

Essen kann eine gute Lösung sein…

Einmal-Verpackungen oder Einwegprodukte werden immer häufiger verbannt. Und das zurecht! Doch in vielen Bereichen dominiert nach wie vor alles was nur einmal benutzt und anschließend weggeworfen wird. Daher sind nachhaltige Alternativen und neue Ideen immer gern gesehen und zunehmend gefragt. Eine hiervon sind essbare Verpackungen und Produkte, die während oder nach der Nutzung einfach aufgegessen werden können. Dadurch fällt kein Müll an. Die Idee ist nicht neu, aber kann bei richtiger Umsetzung eine Win-Win-Situation ergeben. Jeder kennt es von den Eisdielen, die Eis in essbaren Waffeln oder auch in Waffelbechern anbieten.

Essbare Produkt-/Verpackungsbeispiele

Die nachfolgende Auswahl enthält essbare Produkt- und Verpackungsbeispiele, die bereits existieren:

Wie wäre ein essbarer Trinkhalm, der nach Benutzung als Snack einfach mitgegessen werden kann? Die in Deutschland ansässige wisefood GmbH hat einen solchen entwickelt. Der Superhalm ist vegan, laktosefrei und wird ausschließlich aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt.

Essbarer Strohhalm (© wisefood)

von wisefood, URL: https://wisefood.de/, zuletzt geprüft: 11.05.2019

Die ebenfalls in Deutschland ansässige Füllett Produktion und Vertrieb UG hat u.a. essbare Suppenschalen im Sortiment. Diese sind in verschiedenen Größen erhältlich und eignen sich für z.B. Fingerfood, Suppen oder Salate.

Essbare Suppenschale (© Füllett)

von Füllett, URL: https://www.fuellett.de/alternative-Waffelschalen/essbare-suppenschale.html, zuletzt geprüft: 11.05.2019

Evoware, das in Indonesien ansässig ist, hat Verpackungen aus Meeresalgen entwickelt. Diese können mitgegessen oder als Dünger genutzt werden. Mit heißem Wasser sind die Verpackungen zudem auflösbar.

Essbare Verpackung (© Evoware)

von Evoware, URL: http://www.evoware.id//product/ebp, zuletzt geprüft: 11.05.2019
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Innovative Lösungen Recycling

Produkte aus Plastikmüll

In diesem Blog-Eintrag werden einige Produktbeispiele vorgestellt, die aus vermeintlichem Plastikmüll hergestellt wurden bzw. werden. Damit tragen die Initiatoren zu saubereren Meeren und Landflächen bei und zeigen, dass Plastik ein Wertstoff sein kann.

Immenses Plastikmüll-Problem

Tiere, die Plastikmüll in ihren Mägen haben, sind bei weitem keine Seltenheit mehr. Diese Entwicklung ist grausam und traurig zugleich. Das Thema Plastik in den Ozeanen bzw. Gewässern der Welt ist ebenso katastrophal wie an Land (z.B. in Wäldern). Die nichtsahnenden Tiere nehmen (Mikro-) Plastik oder Plastikreste mit ihrer Nahrung auf, was am Ende zu deren Lebensende führen kann. Weiterhin landen die in die Nahrungskette gekommenen Plastikteile auch immer häufiger bei den Menschen auf den Tellern. Was also tun gegen (Mikro-) Plastik?

Neben plastik-vermeidenden Lösungswegen muss aktuell vorhandener Plastikmüll irgendwie neu aufbereitet werden. In diesem Blog-Eintrag präsentieren wir aktuelle Lösungen wie der Plastikmüll, den es unweigerlich zuhauf gibt, verwertet wird. Dabei stehen durch Plastik neu entstehende oder entstandene Produkte im Fokus.

Produktbeispiele aus Plastikmüll

Edwin und Lisbeth ter Velde aus den Niederlanden haben aus Plastikmüll ein Auto erschaffen. Dabei wurde das Plastik mit Hilfe eines Betriebes eingeschmolzen. Im 3D-Drucker wurden dann etwa 5.000 Bausteine hergestellt. Die Zusammensetzung der Einzelteile ergibt den „Solar Voyager“, dessen Antrieb Solarzellen bilden.

Solarauto „Solar Voyager“ (© Edwin und Lisbeth ter Velde)

von electrek, URL: https://electrek.co/2018/10/08/solar-voyager-antarctica-electric/, zuletzt geprüft: 12.04.2019

Sea2see ist ein spanisches Unternehmen, das Brillen aus 100 % Plastikmüll produziert. Dieser stammt aus den Meeren der Welt und wird zu Rohmaterial recycelt, das dann anschließend zu Brillen weiterverarbeitet wird.

Brille von Sea2see (© Sea2see)

von Sea2see, URL: https://www.sea2see.org/products/fly?variant=5892240146464, zuletzt geprüft: 12.04.2019

Der Roll-Top-Rucksack ist ein wasserdichter Rucksack, der ebenfalls zu 100 % aus Meeres-Plastikmüll besteht. Das deutsche Unternehmen dahinter heißt GOT BAG.

Rucksack von GOT BAG (© GOT BAG)

von GOT BAG, URL: https://got-bag.com/, zuletzt geprüft: 12.04.2019

Die US-amerikanische Firma teeki stellt Sporthosen, Sommeroutfits und andere Kleidungsstücke aus Plastikflaschen her.

Hosen von teeki (© teeki)

von teeki, URL: https://teeki.com/collections/all-products/products/palm-springs-hot-pants, zuletzt geprüft: 12.04.2019
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Grundidee The ReUse Project Innovative Lösungen

Wunsch-Einkaufsszenarien 2030

Der Supermarkt 2030

Der Supermarkt der Zukunft setzt auf einen müll- und emissionsfreien Einkaufsprozess und versucht immer bessere Wiederverwendbarkeitsstrategien zu entwickeln. Der ReUseMarket nutzt ausschließlich wiederverwendbare oder wiederverwertbare Produkte und Verpackungen. Dabei haben Kunden (impliziert nachfolgend sowohl die weibliche als auch die männliche Form) die Möglichkeit vorgepackte Lebensmittel in ReUse-Verpackungen zu kaufen (z.B. 200 ml Sahne in einer ReUse-Box oder 500g Peperoni im ReUse-Glas). Die Verpackungen werden mit einem kleinen Pfandbetrag versehen, der bei unbeschadeter Rückgabe zurückerstattet wird. Alternativ kann der Kunde die Verpackungen zuhause nutzen. Neben den vorgepackten Mengen können die Kunden eigene ReUse-Verpackungen mitnehmen oder vor Ort erwerben, um die Mengen selbst zu bestimmen. Per Eingabe in die Abfüllmaschine wird die Befüllung automatisch ausgeführt. Getränkeflaschen gibt es nur noch im Mehrwegsystem und können bei Bedarf auch mit eigenen Flaschen abgefüllt werden (z.B. Milch in mitgebrachte 1-Liter-Flasche). Neben den Konsumgütern werden ausschließlich wiederverwendbare und wiederverwertbare Produkte angeboten, z.B. vollständig kompostierbare Zahnbürsten, Edelstahl-Strohhalme oder ReUse-Formen für Eiswürfel. Hinzu kommen mögliche Aktionen wie z.B. 5 % sparen bei Einkäufen mit selbst mitgebrachten ReUse-Verpackungen.

Die smarte ReUseMarket-App

Alex (30 Jahre) und Maria (25 Jahre) nutzen die ReUseMarket-App, um ihren Einkauf vorab über das Tablet in Auftrag zu geben. Hierin geben sie an, welche Produkte sie wie oft kaufen möchten. Die Einkaufshistorie erleichtert dabei das erneute Einkaufen diverser Produkte. Zudem haben sie die Wahl vordefinierte Mengen in ReUse-Verpackungen auszuwählen und/oder eigene Mengen zu definieren. Bei der zweiten Option müssen die beiden angeben, wie viel sie von den entsprechenden Produkten möchten und welche ReUse-Verpackungen sie zur Abfüllung vor Ort verwenden wollen. Ihrem Einkauf wird nach Abschluss eine eindeutig codierte ID zugeordnet. Abschließend wählen sie einen Termin aus, ab wann der gesendete Einkauf zur Abholung bereitstehen soll. Die Abfüllung der selbstbestimmten Mengen ist vor Ort durchzuführen. Hierzu wird die ID benötigt, um die vorab ausgewählten Mengen und Verpackungen zu laden und von der Abfüllmaschine ausführen zu lassen. Demnach läuft der digitale Einkaufsprozess mit smarten Anwendungen einerseits von Zuhause und andererseits direkt im Markt. Im ReUseMarket sollen Tablets bereitliegen, die der Einkäufer nutzen kann. Besonders der Datenschutz spielt eine wichtige Rolle, da der Käufer nicht unbedingt möchte, dass irgendjemand die Angaben der gekauften Produkte für Werbezwecke o.ä. nutzt. Die Applikation erleichtert den Einkaufsprozess, spart Zeit und erlaubt eine bessere Planung der Einkäufe durch das 3D-Kauferlebnis im digitalisierten Supermarkt.

Der Baumarkt 2030

Der Baumarkt der Zukunft setzt auf einen möglichst müll- und emissionsfreien Einkaufsprozess und versucht immer bessere Wiederverwendbarkeitsstrategien zu entwickeln. Hauptsächlich wiederverwendbare oder wiederverwertbare Produkte und Verpackungen sollen vermarktet werden. Dabei können Kunden Produkte kaufen, die in wiederverwendbaren Transportboxen (z.B. Hartplastik oder Holz) verpackt sind. Demnach ist z.B. das LED-Lampen-Set in einer kleinen Transportbox erhältlich, während eine Tür in einer entsprechend großen gepolsterten Holzbox erworben werden kann. Weitere Verpackungen sind nicht notwendig, da die Boxen mit Trennelementen versehen werden sollen, durch die Schrauben nicht in Kontakt mit dem Produkt kommen. Bedienungsanleitungen sollen per Code-Scan oder dergleichen online zugänglich sein. Die zuhause nicht mehr benötigten Verpackungen können in den Markt zurückgebracht werden (beim nächsten Einkauf) oder eine Sammelstelle für wiederverwendbare Verpackungen kann angefahren werden. Der Kunde erhält dann den geringen Pfandbetrag wieder zurück. Bei den Kleinartikeln (z.B. Schrauben, Winkel, Haken) sollen kleine ReUse-Boxen zur Verfügung gestellt werden, die gegen einen kleinen Pfandbetrag mit nach Hause genommen werden können. Eine Rückgabe mit Geldrückerstattung ist natürlich möglich. Alternativ können die Kunden eine entsprechende ReUse-Verpackung von zuhause mitnehmen.

Die kurz vorgestellte App-Idee kann auch auf diese Verkaufsstätte angewendet werden. Etwaige Adaptionen oder Zusatzfunktionen können hinzugefügt werden.

Der Online-Shop, To-Go-Laden, … 2030

Auch die anderen Verkaufsstätten sollen müll- und emissionsfrei auskommen mit immer besser werdenden Wiederverwendbarkeitsstrategien. Hierzu zählen u.a. das Versenden von Produkten mit wiederverwendbaren Paketen, das Ausschenken von Getränken in wiederverwendbaren Bechern und der Versuch komplett auf Verpackungen im Online-Shop zu verzichten (durch entsprechend gesicherte Drohnen-Transporte beispielsweise).