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Update Unverpackt-Map & Wir sprechen Umwelt

Unverpackt-Map

Logo Unverpackt-Map
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Mittlerweile enthält die Unverpackt-Map über 450 gelistete Unverpackt-Läden. Klick dich rein.

Wir sprechen Umwelt

Icon zu Wir sprechen Umwelt

Mittlerweile sind 11 Videos von Wir sprechen Umwelt auf YouTube zu finden. Hier geht’s zum Kanal von The ReUse Project. Weiterhin gibt es eine eigene Playlist Wir sprechen Umwelt. Die Videos im Überblick:

01 Wir sprechen Umwelt: Recycling, Upcycling, Downcycling, Precycling

02 Wir sprechen Umwelt: Unverpackt, Unverpackt-Laden, Unverpackt-Verband, Zero Waste

03 Wir sprechen Umwelt: Do-It-Yourself, Second-Hand, Umsonstladen, Tafel

04 Wir sprechen Umwelt: Cradle-2-Cradle, Öko-Labels, Open Source, Open Content

05 Wir sprechen Umwelt: Mehrweg, Pfand, Dispenser/Bulk Bins, Beutel

06 Wir sprechen Umwelt: Einweg, Plastik, Einwegplastik, Mikroplastik

07 Wir sprechen Umwelt: Biologisch abbaubar, Kompostierbar, Essbar, Waschbar

08 Wir sprechen Umwelt: Reuse, Refill, Reduce, Refuse, Rot, Recycle

09 Wir sprechen Umwelt: Nachhaltigkeit (sozial, ökologisch, ökonomisch)

10 Wir sprechen Umwelt: Umweltschutz, Klimaschutz, Naturschutz, Artenschutz

11 Wir sprechen Umwelt: Wichtige Umwelt-Begriffe auf Englisch, Französisch und Spanisch

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Innovative Lösungen Unverpackt

Kornkiste Unverpackt-Online

Was ist die Kornkiste?

Naturkosmetik, Bio-Nudeln, Bio-Tee, Bio-Müsli und vieles mehr online und im Mehrweg-System einkaufen: Das wäre doch der Knüller, oder? Das geht und zwar mit der Kornkiste! Bio-Lebensmittel und weitere Produkte können demnach ohne Verpackungsmüll gekauft werden. Die Kornkiste ist einerseits ein Unverpackt-Laden in Coppenbrügge (Niedersachsen) und andererseits ein Online-Unverpackt-Versand. Hierdurch wird Zero-Waste-Einkaufen auf zwei Wegen ermöglicht.

Wie funktioniert das Online-Einkaufen?

5 Schritte gilt es zu bewältigen, um unverpackt und online im Mehrweg-System einzukaufen (alles Stand 13.04.2020, Änderungen zwischenzeitlich möglich):

  1. Im Online-Shop werden zunächst die Produkte ausgewählt, die man kaufen möchte. Ab 150 € Einkaufswert fallen keine Versandkosten an. Beim erstmaligen Einkauf fällt die Kaution für den Mehrweg-Versand an.
  2. Die Kornkiste wird mit der Bestellung gefüllt. Dabei werden Bio-Baumwollbeutel sowie Mehrwegdosen aus Blech oder Kunststoff mit der Unverpackt-Ware befüllt.
  3. Die gefüllten Beutel und Dosen werden in die Mehrweg-Transportkiste (aus recyceltem Kunststoff) gepackt. Dann folgt der umweltfreundliche Transport mit DHL-Go-Green.
  4. Nach erfolgter Zustellung sind alle Mehrwegverpackungen (Beutel und Dosen) entleert in die Mehrweg-Transportkiste zu legen. Der beiliegende Retourenschein ist aus recyceltem Umweltpapier. Die Kiste ist bei DHL oder der Post abzugeben. Der zeitliche Horizont der Retoure beträgt 10 Tage. Danach wird eine „Mietstrafe“ pro Tag in Verzug fällig.
  5. Sind die Transportkisten samt Mehrwegverpackungen wieder zurück, werden diese auf Vollständigkeit geprüft. Anschließend werden diese gereinigt, um für die nächsten Bestellungen verwendet werden zu können.
Mehrweg-Transportkisten von Kornkiste Unverpackt-Online
Mehrweg-Transportkisten von Kornkiste Unverpackt-Online (© Kornkiste)

von Kornkiste Unverpackt-Online, URL: https://unverpackt-versand.de/pages/wie-s-funktioniert, zuletzt geprüft: 13.04.2020

Was hat es mit der Kaution auf sich?

Bei Einrichtung eines Kundenkontos werden 50 € (Stand: 13.04.2020) Kaution erhoben. Dieser Betrag ist pauschal und vermeidet so bei jeder Bestellung die Mehrwegverpackungen zu berechnen und nach Rückgabe den Betrag wieder zu erstatten. So wird der Pfandprozess relativ schlank gehalten. Mehr Infos zum Einkaufsprozess und Mehrweg-System findet ihr direkt auf der Seite: https://unverpackt-versand.de. Hinweis: Per Klick auf den Link verlässt du die Website https://reuseproject.org. Für die Aktualität des Ziel-Links und dessen Inhalte übernehmen wir keine Verantwortung/Haftung.

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Unverpackt

Neuer Website-Bereich „Unverpackt“

Was verbirgt sich hinter „Unverpackt“?

In dem neuen Bereich findest du Infos zum Thema Unverpackt. Weiterhin gibt es die Unverpackt-Map im Rahmen des eigenen Projekt reuseIT. Mehr hierzu im folgenden Abschnitt.

Die Unverpackt-Map

Auf dieser Landkarte siehst du die Unverpackt-Läden in Deutschland, Österreich, Schweiz und Luxemburg. Per Klick auf ein Location-Icon werden in der Box darunter weitere Infos wie z.B. Adresse oder Website aufgeführt. Neben der Unverpackt-Map gibt es eine tabellarische Übersicht in der Unverpackt-Tabelle und eine statistische Übersicht nach Länder und Bundesländer. Klick dich rein und viel Spaß!

Logo Unverpackt-Map
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Innovative Lösungen Unverpackt

Der Unverpackt-Laden

Es gibt sie immer häufiger: die Unverpackt-Läden. Diese ermöglichen das, was es flächendeckend geben sollte. Und das ist: ein Einkaufsprozess ohne Einweg- und Mikroplastik. In jeder größeren Stadt gibt es mittlerweile einen Unverpackt-Laden, aber auch in kleineren Orten zeigt sich der plastikfreie und verpackungsfreie Einkaufsmarkt. Vielleicht auch bei dir in der Nähe. Beispielstädte mit Unverpackt-Läden sind Würzburg, Landau, Kiel, Karlsruhe, Mainz, München und Berlin und es werden immer mehr, also Tendenz steigend.

Beispielhafter Unverpackt-Laden (© Unverpackt Mainz)

von Unverpackt Mainz, URL: https://unverpackt-mainz.de/, zuletzt geprüft: 13.07.2019

Gehen wir gedanklich gemeinsam einkaufen. Wir haben von zuhause zwei Baumwoll-Tragetaschen mit verschiedenen Mehrwegbehältnissen mitgebracht. Wenn du nicht genügend oder keine passenden Behältnisse zuhause hast, bekommst du im Laden selbst i.d.R. auch welche. Vor Ort müssen wir die Behältnisse (u.a. Glasflasche, Mehrwegdosen unterschiedlicher Größen) wiegen und das Leergewicht notieren. Nun befüllen wir unsere Glasflasche mit Olivenöl, die Mehrwegdosen mit Müsli, veganer Schokolade, Nudeln, Gewürzen und Natronpulver. Viele Produkte befinden sich in sogenannten Dispensern und können hieraus portionsweise abgefüllt werden. Zudem kaufen wir noch Kernseife, die wir in die kleine Mehrwegdose packen. Dann bezahlen wir an der Kasse, indem jedes Behältnis gewogen wird und das Leergewicht des Behälters abgezogen wird. Nun wird die Menge mit dem Produktpreis verrechnet. Die Kernseife hat einen Fixpreis und wird nicht gewogen.

Dispenser im Unverpackt-Laden (© Unverpackt Mainz)

von Unverpackt Mainz, URL: https://unverpackt-mainz.de/, zuletzt geprüft: 13.07.2019

Vorteile dieser Einkaufsvariante sind neben dem Plastik- und Müllverzicht, gelebte Nachhaltigkeit, regionale und saisonale Produkte, Mengenselbstbestimmung und viele mehr. Schau am besten online und vor Ort nach, was der Unverpackt-Laden in deiner Nähe im Sortiment hat. Viel Spaß beim nächsten Einkauf im Unverpackt-Laden wünscht dir The ReUse Project.

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Grundidee The ReUse Project Unverpackt

Der ReUseMarket

The ReUse Project enthält die Konzeption eines ReUseMarkets, der für den müllfreien Einkaufsmarkt der Zukunft steht. Die Chancen und vielfältigen Möglichkeiten sind Thema dieses Blog-Eintrages.

Was ist der ReUseMarket?

Der ReUseMarket ist ein Konzept-Einkaufsmarkt, der komplett ohne Plastik geführt wird. Es werden ausschließlich wiederverwendbare, wiederverwertbare oder biologisch abbaubare Produkte und Verpackungen angeboten. Zudem kann der Einkaufsprozess individueller gestaltet werden, indem neben vordefinierten Produkten auch das Einkaufen mit selbstbestimmten Mengen ermöglicht wird. Weiterhin wird das Pfandsystem, das beim Getränkekauf bereits erfolgreich praktiziert wird, auf alle Produkte und Verpackungen angewendet. Auch die sparsame, aber sinnvolle Einbindung von smarten Anwendungen soll den Prozess optimieren. Um kein Pfand bezahlen zu müssen, können die zuvor erworbenen ReUse-Verpackungen von zuhause mitgebracht und aufgefüllt werden. Bei Rückgabe der unversehrten ReUse-Verpackungen bekommt der Kunde sein Geld zurück. Die Abbildung zeigt einen möglichen Aufbau des ReUseMarkets. Hier bekommt ihr mehr Informationen zum ReUseMarket.

ReUseMarket-Skizze

Welche Chancen bietet das Modell?

  • Keine Müllverschwendung mehr im Einkaufsprozess
  • Vereinbarkeit von Einkaufen mit smarten Anwendungen
  • „As-I-want“-Einkaufen (vordefinierte Mengen nutzen oder Mengen selbst bestimmen)
  • Wiederverwendbarkeit und/oder Wiederverwertbarkeit aller Produkte und Verpackungen
  • Transparentes Pfandsystem

Wird das System funktionieren?

Davon bin ich überzeugt. Im Getränkehandel ist das System weitgehend etabliert. Also kann das auch in der allgemeinen Verwendung funktionieren. Zudem ist durch den zweigeteilten Ansatz (Nutzung vordefinierter Mengen und Selbstbestimmung der Mengen) eine hohe Akzeptanz zu erwarten. Denn das gewohnte Kaufverhalten muss nicht geändert werden, sondern kann individuell gesteuert und erweitert werden.

Gibt es Anreize für den ReUseMarket?

Neben dem gesellschaftlich-ökologischen Nutzen für die Umwelt, profitieren Unternehmen durch das ReUseMarket-Label und/oder das ReUseEnterprise-Label. Hierzu müssen vordefinierte Kriterien eingehalten werden, um mit den ReUse-Labels werben zu dürfen. Zudem muss die Einhaltung des Label-Kriterienkatalogs (der noch zu erarbeiten ist) transparent offengelegt werden. Hierdurch können Prozessoptimierungen erkannt werden, die innerhalb und außerhalb des Unternehmens einen Mehrwert für die Umwelt liefern können.

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Alltagstipps Unverpackt

Tipps gegen Plastikmüll

Das Thema Plastikmüll nimmt immer größere Ausmaße an. Dieser Plastikkonsum ist ungesund für die Erde, weshalb ein Umdenken unbedingt und schleunigst erforderlich ist. Was du heute schon gegen Plastikmüll machen kannst, erfährst du im folgenden Praxistipp.

Welche einfachen Tricks gibt’s im Supermarkt?

Ziehe die Mehrweg- den Einwegprodukten vor (z.B. Mehrwegflaschen statt Einwegflaschen). Nutze die Alternative der Getränkekiste statt Einwegprodukten mit erneuter Umverpackung. Kaufe Champignons im Glas und nicht in der Dose. Auch für Pepperoni gilt ähnliches, die du im Glas bekommen kannst und dafür die plastikverpackte Alternative im Regal stehen lässt. Gibt es keine direkte Alternative (wie Glas oder Mehrweg), versuche wenigstens der Plastikverpackung die Papierverpackung vorzuziehen. Weitere Beispiele könnten noch angefügt werden, aber du solltest ein gutes Gefühl für Alternativen bekommen haben. Wichtig: Mache dir im Vorfeld deines Einkaufes Gedanken, was du wie kaufen willst! Und reflektiere wo du auf Plastik verzichten kannst!

Was kann ich im Alltag noch so machen?

Nimm deinen eigenen wiederverwendbaren Kaffeebecher mit, um dir diesen im Café auffüllen zu lassen. Verwende keine Plastiktüten, sondern nur Körbe, (recycelte) wiederverwendbare Taschen, etc. Bringe deinen Jutebeutel mit, um beim Bäcker deiner Wahl müllfrei einzukaufen. Fülle Wasser aus der Leitung in deine eigene wiederverwendbare Flasche. Genieße den Kaffee oder das Essen vor Ort und verzichte hierbei auf To-Go-Alternativen. Kaufe im Laden in deiner Stadt statt online zu bestellen. Repariere Produkte oder lass diese reparieren anstatt diese zu entsorgen. Stelle hygienische Artikel (z.B. Deo, Creme) selber her, die du in Gläser abfüllen kannst. Hierzu gibt es diverse Anleitungen online. So kannst du mikroplastikfreie Produkte herstellen ohne Einwegverpackung. Tipp: Schaue regelmäßig online und offline nach was es an Möglichkeiten gibt!

Jutebeutel für den Einkauf beim Bäcker

Gibt es Alternativen zum Supermarkt?

Glas- und Mehrwegplastikflaschen sind die verbreitesten Alternativen. Entscheide dich z.B. statt Wasser in der Einwegflasche für Wasser in einer Glas- oder Mehrwegplastikflasche. Wende dies auch auf alle anderen Getränke an wie Säfte, Softdrinks oder Milch in Glasflaschen. Das gleiche gilt für die weiteren Getränkebehältnisse. Nimm doch z.B. die Cola-Glasflasche statt der Cola-Dose. Auch bei beispielsweise Trinkhalmen gibt es plastikfreie Alternativen wie Bambus- oder Edelmetall-Trinkhalme. Es gibt immer mehr Unverpackt-Läden, zudem Großmärkte, Obst- und Gemüsestände, Bäckereien, etc. Bei den Unverpackt-Läden handelt es sich um ein Format, bei dem du plastikfrei einkaufen kannst. Hierbei kannst du deine eigenen Boxen mitnehmen, in die du Nudeln, Gewürze, etc. abfüllen kannst. Die Menge bestimmst du selbst. Diese Angebote sind gut und wichtig, aber leider ist das noch zu kleinflächig. Auch in der Umsetzung gibt es einige Optimierungsptenziale. Hier setzt The ReUse Project an.

Beispielhafter Unverpackt-Laden (© Unverpackt Mainz)

von Unverpackt Mainz, URL: https://unverpackt-mainz.de/, zuletzt geprüft: 13.07.2019

Welche Vision verfolgt The ReUse Project?

Die Vision ist in Zukunft komplett auf Plastikmüll zu verzichten. Stattdessen sollen ReUse-Verpackungseinheiten verwendet werden. Auch andere Müllformen (Papier, etc.) sollen nach und nach verbannt werden. Hierzu wurde das Konzept des ReUseMarkets entwickelt, der komplett ohne Müllaufkommen funktioniert.

ReUseMarket-Skizze

Wie ist der Status von The ReUse Project?

Es wurden mehrere Anlaufstellen (Supermärkte, Umweltorganisationen, Hochschulen) angeschrieben. Die Hoffnungen sind hierbei Support, Netzwerkaufbau und gemeinsames Anpacken gegen das Problem: Müll. Du wirst (hier) weiter informiert, wenn es Neuigkeiten gibt.