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Innovative Lösungen Umweltwissen

Auftaktveranstaltung an der Universität Graz

… mit The ReUse Project

Vor zwei Wochen (06. März 2020) fand der erste Termin statt im Interdisziplinären Praktikum (IP) Alternative Verpackungskonzepte und Verpackungsvermeidung für Supermärkte. Das IP erstreckt sich über das Sommersemester 2020. Im Rahmen des Veranstaltungstages hat Matthias eine Präsentation gehalten. Die Inhalte hierbei waren: Vorstellung von The ReUse Project sowie die Situation in Deutschland zu den Themen Unverpackt, Abfallproblematik und einigen existierenden Lösungen bzw. Lösungsansätzen.

Matthias an der Uni Graz
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Projekte Recycling

ReUse@Weinfest

Was ist ReUse@Weinfest?

Im Rahmen des eigenen Projektes ReUse@Weinfest (kurz: R@W) arbeitet The ReUse Project mit Partnern daran die Themen Wiederverwendbarkeit und Abfallvermeidung auf Weinfesten deutlich zu verbessern. Wesentliche Ziele sind u.a. deutliche Reduzierung von (Plastik-) Abfällen auf Weinfesten (übertragbar für andere Bereiche), nachhaltige Steigerung der Wiederverwendbarkeit und Sensibilisierung/Bewusstseinsbildung der Themen Abfallvermeidung und Wiederverwendbarkeit.

Logo ReUse@Weinfest

Am Wochenende geht’s los

Auf dem Edesheimer Jahrmarkt ist The ReUse Project am Stand des Förderverein Messdiener Edesheim aktiv. Im Vorfeld zum Weinfest hat The ReUse Project Empfehlungen erarbeitet, wie beim laufenden Betrieb Abfall vermieden werden kann und welche umweltfreundlichen Alternativlösungen existieren. Einige Umsetzungsempfehlungen wurden seitens des Fördervereins in die Arbeitsprozesse integriert. Aufgrund der relativ kurzen Vorlaufzeit war nicht mehr alles umsetzbar. Aktuelle Lösungen sind bei Verpackungen auf kompostierbare Alternativen zu setzen, beispielsweise der Suppenteller aus Zuckerrohr und kompostierbare Recycling-Servietten. Zudem werden ab diesem Jahr Edelstahl-Löffel gegen einen kleinen Pfandbetrag verwendet. Vorhandene Restbestände an z.B. To-Go-Verpackungen (aus Plastik) werden noch genutzt. In Zukunft sollen die Prozesse weiter gemeinsam optimiert werden, um sich immer umweltfreundlicher auf dem Weinfest zu präsentieren.

Auch Interesse an einer Partnerschaft?

Wende dich mit deiner Anfrage gerne an Matthias Kuhnel (kuhnel@reuseproject.org).

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Innovative Lösungen

Cradle-to-Cradle (C2C)

Allgemeines zu C2C

Das C2C-Konzept ist eine Registered Trademark. Dieses beschreibt die potenziell endlose Nutzung von Materialien in einem Kreislauf. In den 1990er Jahren waren Professor Dr. Michael Braungart, William McDonough und Wissenschaftler der EPEA Hamburg für die Entwicklung verantwortlich. Das Rollenvorbild von von C2C lautet: „Nature – Use Materials: yes. Create waste: no.“ (dt. Natur – Nutze Materialien: ja. Verschwendung verursachen: nein.). Man kann sich zudem Produkte zertifizieren lassen über das Cradle to Cradle Products Innovation Institute, wenn man die (Qualitäts-) Vorgaben erfüllt. Cradle-to-Cradle schreibt sich außerdem Öko-Effektivität auf die Fahne.

Biologischer vs. technischer Kreislauf

Man unterscheidet bei C2C zwischen biologischem und technischem Kreislauf (siehe Abbildung). Bei ersterem werden die Materialien in die Biosphäre rückgeführt entweder in Form von Kompost oder anderen Nährstoffen, um neue Materialien herstellen zu können. Beim technischen Kreislauf werden Materialien rückgeführt, die in Produkten nicht mehr benötigt werden. Diese werden dann in einem neuen Produkt verbaut.

Biologischer und technischer Kreislauf (© EPEA GmbH)

von EPEA GmbH, URL: https://epea-hamburg.com/cradle-to-cradle/, zuletzt geprüft: 15.08.2019

Beispiele

Gebäude mit ausschließlich biologischen und technischen Kreisläufen:

Gebäude mit ausschließlich biologischen und technischen Kreisläufen (© EPEA GmbH)

von EPEA GmbH, URL: https://epea-hamburg.com/c2c-sectors/buildings/, zuletzt geprüft: 15.08.2019

Textilien im biologischen oder technischen Kreislauf:

Textilien im biologischen Kreislauf (© EPEA GmbH)

von EPEA GmbH, URL: https://epea-hamburg.com/c2c-sectors/textiles/, zuletzt geprüft: 15.08.2019
Textilien im technischen Kreislauf (© EPEA GmbH)

von EPEA GmbH, URL: https://epea-hamburg.com/c2c-sectors/textiles/, zuletzt geprüft: 15.08.2019
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Innovative Lösungen Unverpackt

Der Unverpackt-Laden

Es gibt sie immer häufiger: die Unverpackt-Läden. Diese ermöglichen das, was es flächendeckend geben sollte. Und das ist: ein Einkaufsprozess ohne Einweg- und Mikroplastik. In jeder größeren Stadt gibt es mittlerweile einen Unverpackt-Laden, aber auch in kleineren Orten zeigt sich der plastikfreie und verpackungsfreie Einkaufsmarkt. Vielleicht auch bei dir in der Nähe. Beispielstädte mit Unverpackt-Läden sind Würzburg, Landau, Kiel, Karlsruhe, Mainz, München und Berlin und es werden immer mehr, also Tendenz steigend.

Beispielhafter Unverpackt-Laden (© Unverpackt Mainz)

von Unverpackt Mainz, URL: https://unverpackt-mainz.de/, zuletzt geprüft: 13.07.2019

Gehen wir gedanklich gemeinsam einkaufen. Wir haben von zuhause zwei Baumwoll-Tragetaschen mit verschiedenen Mehrwegbehältnissen mitgebracht. Wenn du nicht genügend oder keine passenden Behältnisse zuhause hast, bekommst du im Laden selbst i.d.R. auch welche. Vor Ort müssen wir die Behältnisse (u.a. Glasflasche, Mehrwegdosen unterschiedlicher Größen) wiegen und das Leergewicht notieren. Nun befüllen wir unsere Glasflasche mit Olivenöl, die Mehrwegdosen mit Müsli, veganer Schokolade, Nudeln, Gewürzen und Natronpulver. Viele Produkte befinden sich in sogenannten Dispensern und können hieraus portionsweise abgefüllt werden. Zudem kaufen wir noch Kernseife, die wir in die kleine Mehrwegdose packen. Dann bezahlen wir an der Kasse, indem jedes Behältnis gewogen wird und das Leergewicht des Behälters abgezogen wird. Nun wird die Menge mit dem Produktpreis verrechnet. Die Kernseife hat einen Fixpreis und wird nicht gewogen.

Dispenser im Unverpackt-Laden (© Unverpackt Mainz)

von Unverpackt Mainz, URL: https://unverpackt-mainz.de/, zuletzt geprüft: 13.07.2019

Vorteile dieser Einkaufsvariante sind neben dem Plastik- und Müllverzicht, gelebte Nachhaltigkeit, regionale und saisonale Produkte, Mengenselbstbestimmung und viele mehr. Schau am besten online und vor Ort nach, was der Unverpackt-Laden in deiner Nähe im Sortiment hat. Viel Spaß beim nächsten Einkauf im Unverpackt-Laden wünscht dir The ReUse Project.

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Alltagstipps Upcycling

Die Wiederverwendbarkeits-Feier

In diesem Blog-Eintrag wird vorgestellt, wie Feiern und Partys nachhaltig organisiert und durchgeführt werden können. Dabei ist eine gute und frühzeitige Planung eminent wichtig. Nach Möglichkeit sollen Produkte und Verpackungen wiederverwendbar sein, alternativ möglichst kompostierbar.

Ich organisiere eine Feier und kaufe ein…

Nachfolgend wird eine Liste dargestellt, die im Rahmen der fiktiven Wiederverwendbarkeits-Feier gekauft werden. Die Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern lebt viel mehr von der stetigen Ergänzung und Optimierung.

  • Getränke in Mehrwegbehältnissen (z.B. Glasflaschen) oder mit Behältnisrückgabe (z.B. bei Winzern oder Brauereien), nach Möglichkeit regional
  • Backwaren beim Bäcker in einer wiederverwendbaren und verschließbaren Tragebox
  • Gemüse, Fleisch, Obst, etc. bei regionalen Anbietern kaufen in wiederverwendbaren Behältnissen
  • Käse beim Bauern oder in einem regionalen Käseladen unverpackt
  • kompostierbare oder essbare Alternativen (z.B. Strohhalme; eigene Recherche und ReUse-Blog durchstöbern)
  • Natron-, Soda- und Zitronensäurepulver als Allzweckmittel für u.a. Spülmittel für die Spülmaschine

Ich organisiere eine Feier und nutze…

  • Mehrweggeschirr (z.B. Besteck, Teller, Schüsseln und Gläser)
  • Kartons oder z.B. Weinkiste mit Zeitungen ausgelegt für Bio- und Restmüll
  • Einweggläser zu dekorativen Zwecken für z.B. nachhaltige Kerzen
  • Gemüse, Kräuter und Obst aus dem Garten
  • waschbare Spüllappen, Servietten, Tücher und Geschirrhandtücher
  • Edelstahl-Grillschalen und wiederverwendbare Grillmatten

Ich organisiere eine Feier und hebe auf…

  • Kronkorken für z.B. einen Upcycling-Tisch
  • Chipstüten für z.B. eine Upcycling-Tragetasche
  • Einweggläser für z.B. Upcycling-Gewürzbehältnisse

Weitere Tipps

Je nach Größe und Wiederholungen der Feier könnten sich zudem ein Glasspüler oder eine mobile Spülmaschine lohnen. Ggf. gibt es auch die Möglichkeit die Geräte einmalig auszuleihen. Generell ist das Ausleihen von Mehrweggeschirr o.ä. zu empfehlen, um sich Kosten sparen zu können. Mögliche Leihoptionen musst du individuell prüfen.

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Innovative Lösungen

Essbare Verpackungen und Produkte

In diesem Blog-Eintrag wird eine kleine Auswahl an essbaren Verpackungen bzw. Produkten vorgestellt. Im konsequenten Kampf gegen Müll (insbesondere Plastik) sind Alternativen eminent wichtig.

Essen kann eine gute Lösung sein…

Einmal-Verpackungen oder Einwegprodukte werden immer häufiger verbannt. Und das zurecht! Doch in vielen Bereichen dominiert nach wie vor alles was nur einmal benutzt und anschließend weggeworfen wird. Daher sind nachhaltige Alternativen und neue Ideen immer gern gesehen und zunehmend gefragt. Eine hiervon sind essbare Verpackungen und Produkte, die während oder nach der Nutzung einfach aufgegessen werden können. Dadurch fällt kein Müll an. Die Idee ist nicht neu, aber kann bei richtiger Umsetzung eine Win-Win-Situation ergeben. Jeder kennt es von den Eisdielen, die Eis in essbaren Waffeln oder auch in Waffelbechern anbieten.

Essbare Produkt-/Verpackungsbeispiele

Die nachfolgende Auswahl enthält essbare Produkt- und Verpackungsbeispiele, die bereits existieren:

Wie wäre ein essbarer Trinkhalm, der nach Benutzung als Snack einfach mitgegessen werden kann? Die in Deutschland ansässige wisefood GmbH hat einen solchen entwickelt. Der Superhalm ist vegan, laktosefrei und wird ausschließlich aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt.

Essbarer Strohhalm (© wisefood)

von wisefood, URL: https://wisefood.de/, zuletzt geprüft: 11.05.2019

Die ebenfalls in Deutschland ansässige Füllett Produktion und Vertrieb UG hat u.a. essbare Suppenschalen im Sortiment. Diese sind in verschiedenen Größen erhältlich und eignen sich für z.B. Fingerfood, Suppen oder Salate.

Essbare Suppenschale (© Füllett)

von Füllett, URL: https://www.fuellett.de/alternative-Waffelschalen/essbare-suppenschale.html, zuletzt geprüft: 11.05.2019

Evoware, das in Indonesien ansässig ist, hat Verpackungen aus Meeresalgen entwickelt. Diese können mitgegessen oder als Dünger genutzt werden. Mit heißem Wasser sind die Verpackungen zudem auflösbar.

Essbare Verpackung (© Evoware)

von Evoware, URL: http://www.evoware.id//product/ebp, zuletzt geprüft: 11.05.2019
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Innovative Lösungen Recycling

Produkte aus Plastikmüll

In diesem Blog-Eintrag werden einige Produktbeispiele vorgestellt, die aus vermeintlichem Plastikmüll hergestellt wurden bzw. werden. Damit tragen die Initiatoren zu saubereren Meeren und Landflächen bei und zeigen, dass Plastik ein Wertstoff sein kann.

Immenses Plastikmüll-Problem

Tiere, die Plastikmüll in ihren Mägen haben, sind bei weitem keine Seltenheit mehr. Diese Entwicklung ist grausam und traurig zugleich. Das Thema Plastik in den Ozeanen bzw. Gewässern der Welt ist ebenso katastrophal wie an Land (z.B. in Wäldern). Die nichtsahnenden Tiere nehmen (Mikro-) Plastik oder Plastikreste mit ihrer Nahrung auf, was am Ende zu deren Lebensende führen kann. Weiterhin landen die in die Nahrungskette gekommenen Plastikteile auch immer häufiger bei den Menschen auf den Tellern. Was also tun gegen (Mikro-) Plastik?

Neben plastik-vermeidenden Lösungswegen muss aktuell vorhandener Plastikmüll irgendwie neu aufbereitet werden. In diesem Blog-Eintrag präsentieren wir aktuelle Lösungen wie der Plastikmüll, den es unweigerlich zuhauf gibt, verwertet wird. Dabei stehen durch Plastik neu entstehende oder entstandene Produkte im Fokus.

Produktbeispiele aus Plastikmüll

Edwin und Lisbeth ter Velde aus den Niederlanden haben aus Plastikmüll ein Auto erschaffen. Dabei wurde das Plastik mit Hilfe eines Betriebes eingeschmolzen. Im 3D-Drucker wurden dann etwa 5.000 Bausteine hergestellt. Die Zusammensetzung der Einzelteile ergibt den „Solar Voyager“, dessen Antrieb Solarzellen bilden.

Solarauto „Solar Voyager“ (© Edwin und Lisbeth ter Velde)

von electrek, URL: https://electrek.co/2018/10/08/solar-voyager-antarctica-electric/, zuletzt geprüft: 12.04.2019

Sea2see ist ein spanisches Unternehmen, das Brillen aus 100 % Plastikmüll produziert. Dieser stammt aus den Meeren der Welt und wird zu Rohmaterial recycelt, das dann anschließend zu Brillen weiterverarbeitet wird.

Brille von Sea2see (© Sea2see)

von Sea2see, URL: https://www.sea2see.org/products/fly?variant=5892240146464, zuletzt geprüft: 12.04.2019

Der Roll-Top-Rucksack ist ein wasserdichter Rucksack, der ebenfalls zu 100 % aus Meeres-Plastikmüll besteht. Das deutsche Unternehmen dahinter heißt GOT BAG.

Rucksack von GOT BAG (© GOT BAG)

von GOT BAG, URL: https://got-bag.com/, zuletzt geprüft: 12.04.2019

Die US-amerikanische Firma teeki stellt Sporthosen, Sommeroutfits und andere Kleidungsstücke aus Plastikflaschen her.

Hosen von teeki (© teeki)

von teeki, URL: https://teeki.com/collections/all-products/products/palm-springs-hot-pants, zuletzt geprüft: 12.04.2019
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Alltagstipps Umweltwissen

Umweltfreundliche Produktlabels

Das Thema dieses Blog-Eintrages sind Labels, die umweltfreundliche Produkte kennzeichnen. Die Liste stellt einen Auszug wichtiger Produktlabels (auch Öko-Labels genannt) vor.

Welche Produktlabels gibt es aktuell und was kennzeichnen diese?

Der Blaue Engel: Produkte und Dienstleistungen können dieses Qualitätsmerkmal erhalten. Das dem Umwelt-, Gesundheits- und Verbraucherschutz entsprechende Gütesiegel wurde 1978 vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit begründet.

Logo Blauer Engel
Logo Blauer Engel (© Blauer Engel)

von Blauer Engel, URL: https://www.blauer-engel.de/de, zuletzt geprüft: 23.02.2020

EU Ecolabel: Produkte und Dienstleistungen können dieses Qualitätsmerkmal erhalten. Gekennzeichnete Produkte weisen zu vergleichbaren Produkten geringere Umweltauswirkungen auf und sind weniger gesundheitsbelastend. Das Gütesiegel wurde 1992 von der Europäischen Kommission eingeführt.

EU Ecolabel (© Europäische Kommission)

von Europäischer Kommission, URL: https://ec.europa.eu/environment/ecolabel/, zuletzt geprüft: 23.02.2020

OEKO-TEX: Textile Produkte können ein OEKO-TEX-Qualitätsmerkmal erhalten. Dabei werden Gesundheitsaspekte sowie die soziale und umweltverträgliche Produktion miteinbezogen. Es gibt verschiedene Labels von OEKO-TEX wie beispielsweise STANDARD 100 oder MADE IN GREEN. Die OEKO-TEX-Gemeinschaft wurde im Jahr 1992 gegründet und heißt offiziell „Internationale Gemeinschaft für Forschung und Prüfung auf dem Gebiet der Textil- und Lederökologie“.

Logo OEKO-TEX STANDARD 100
OEKO-TEX STANDARD 100 (© OEKO TEX)

von Wikipedia, URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Oeko-Tex, zuletzt geprüft: 23.02.2020

Umweltzeichen Green Product: Produkte aus verschiedenen Kategorien wie z.B. Haushaltsgeräte, Möbel oder Spielzeug können die vom TÜV Rheinland vergebene Zertifizierung erhalten. Kriterien bei der Vergabe sind beispielsweise: Energieeffizienz, CO2-Bilanz und Wiederverwendbarkeit. Das Label soll Verbraucher/innen unterstützen bei der Identifikation umweltfreundlicher und energieschonender Produkte.

Umweltzeichen Green Product (© TÜV Rheinland)

von TÜV Rheinland, URL: https://www.tuv.com/germany/de/umweltzeichen-green-product.html, zuletzt geprüft: 23.02.2020

WWF-Logo: Verschiedene Produkte sind mit dem WWF-Logo gekennzeichnet, um für mehr Umweltschutz in Verkaufsstätten und Lieferprozessen zu sorgen. Einige Ziele dabei sind mit ausgewiesenen Partnern nachhaltige Produkte zu vermarkten, für nachhaltigen Konsum zu begeistern und Ressourcen generell einzusparen. Beispielsweise besteht seit 2009 eine Zusammenarbeit mit Edeka.

Logo WWF (© WWF)

von Wikipedia, URL: https://fr.wikipedia.org/wiki/WWF, zuletzt geprüft: 23.02.2020

Wie findet man weitere Informationen zu den Produktlabels?

Nutze zur detaillierteren Recherche die Suchmaschine deiner Wahl. Zudem kannst du auf den Websites der jeweiligen Labels weitere Infos erhalten. Hinzu kommen beispielsweise Seiten von Umweltinstitutionen, Verkaufsstätten oder allgemeinen Informationsportalen. Dort findest du auch weitere Infos zu anderen Labels wie z.B. Fair-Trade-Siegel, Bio-Siegel oder UTZ-Zertifikat. Zudem gibt es weitere interessante Labels wie beispielsweise Ökostrom-Gütesiegel (z.B. ok-Power Label oder Grüner Strom Label), um Strom aus erneuerbaren Quellen zu kennzeichen.

Gibt es bei The ReUse Project auch die Idee von Produktlabels?

Ja, einerseits für Verkaufsstätten und andererseits für Unternehmen (siehe Abbildungen). Hier geht’s zur ReUse-Labels-Seite.

ReUseMarket-Label
ReUseEnterprise-Label

Wie ist der aktuelle Status von The ReUse Project?

Einige kontaktierte Umweltinstitutionen, Hochschulen und Bundesämter haben reagiert. Die Reaktionen waren durchweg positiv und ermutigend weiter am Ball zu bleiben. Allerdings haben die meisten keine direkte Möglichkeit kooperierend an The ReUse Project mitzuarbeiten. Mit einigen Interessenten werden nun im Hintergrund mögliche Umsetzungsoptionen geprüft. Bei Neuigkeiten erfahrt ihr mehr u.a. hier beim ReUse-Blog.

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Alltagstipps

Wiederverwendbare Produkte

Im heutigen Blog-Eintrag wird eine Liste präsentiert, die Einweg-Alternativen dauerhaft ersetzen. Dadurch kannst du nachhaltig einkaufen und zukünftig den Einkaufsaufwand reduzieren.

Welche wiederverwendbaren Produkte gibt es aktuell schon?

  • Wiederverwendbares Backpapier und Grillmatten
  • Muffinformen und Kuchen-Backformen
  • Mehrwegplastik-Trinkbecher/Mehrwegplastik-Flaschen und Trinkgläser/Trinkflaschen
  • Waschbare Stoff-Servietten und Stoff-Taschentücher
  • Edelstahl-Grillschalen
  • Waschbare Küchentücher (Bambus)
  • Edelstahl-/Bambus-/Glas-Strohhalme
  • Waschbare Müllbeutel
  • Edelstahl-/Silber-/Bambus-Besteck
  • Eiswürfel-Form (Abbildung)
  • Brotdosen
  • Stoff-Tragetaschen und recycelte Tragetaschen
  • Jutebeutel
  • Waschbare Wattepads
  • Wiederverwendbare Kabelbinder
  • Silikondeckel oder Wachspapier
  • Wiederverwendbare Kaffeebecher
Eiswürfel in wiederverwendbarer Form anstatt in Einwegplastik

Wie findet man die Produkte?

Die in der Liste präsentierten wiederverwendbaren Produkte und weitere Produkte findest du teilweise im Supermarkt. Ansonsten gibt es Unverpackt-Läden, die solche Produkte im Sortiment haben können. Generell empfehlen wir dir die Suchmaschine deiner Wahl zu nutzen, um dir online das Supermarkt- oder Unverpackt-Laden-Sortiment anzuschauen. Weiterhin findest du so auch Angebote im Online-Handel. Im Sinne der Umwelt ist eine sparsame Online-Versand-Bestellung wünschenswert. Das bedeutet lieber einmal im Quartal eine Sammelbestellung aufgeben als zehn mal im Quartal mit kleinen Bestellungen.

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Alltagstipps Unverpackt

Tipps gegen Plastikmüll

Das Thema Plastikmüll nimmt immer größere Ausmaße an. Dieser Plastikkonsum ist ungesund für die Erde, weshalb ein Umdenken unbedingt und schleunigst erforderlich ist. Was du heute schon gegen Plastikmüll machen kannst, erfährst du im folgenden Praxistipp.

Welche einfachen Tricks gibt’s im Supermarkt?

Ziehe die Mehrweg- den Einwegprodukten vor (z.B. Mehrwegflaschen statt Einwegflaschen). Nutze die Alternative der Getränkekiste statt Einwegprodukten mit erneuter Umverpackung. Kaufe Champignons im Glas und nicht in der Dose. Auch für Pepperoni gilt ähnliches, die du im Glas bekommen kannst und dafür die plastikverpackte Alternative im Regal stehen lässt. Gibt es keine direkte Alternative (wie Glas oder Mehrweg), versuche wenigstens der Plastikverpackung die Papierverpackung vorzuziehen. Weitere Beispiele könnten noch angefügt werden, aber du solltest ein gutes Gefühl für Alternativen bekommen haben. Wichtig: Mache dir im Vorfeld deines Einkaufes Gedanken, was du wie kaufen willst! Und reflektiere wo du auf Plastik verzichten kannst!

Was kann ich im Alltag noch so machen?

Nimm deinen eigenen wiederverwendbaren Kaffeebecher mit, um dir diesen im Café auffüllen zu lassen. Verwende keine Plastiktüten, sondern nur Körbe, (recycelte) wiederverwendbare Taschen, etc. Bringe deinen Jutebeutel mit, um beim Bäcker deiner Wahl müllfrei einzukaufen. Fülle Wasser aus der Leitung in deine eigene wiederverwendbare Flasche. Genieße den Kaffee oder das Essen vor Ort und verzichte hierbei auf To-Go-Alternativen. Kaufe im Laden in deiner Stadt statt online zu bestellen. Repariere Produkte oder lass diese reparieren anstatt diese zu entsorgen. Stelle hygienische Artikel (z.B. Deo, Creme) selber her, die du in Gläser abfüllen kannst. Hierzu gibt es diverse Anleitungen online. So kannst du mikroplastikfreie Produkte herstellen ohne Einwegverpackung. Tipp: Schaue regelmäßig online und offline nach was es an Möglichkeiten gibt!

Jutebeutel für den Einkauf beim Bäcker

Gibt es Alternativen zum Supermarkt?

Glas- und Mehrwegplastikflaschen sind die verbreitesten Alternativen. Entscheide dich z.B. statt Wasser in der Einwegflasche für Wasser in einer Glas- oder Mehrwegplastikflasche. Wende dies auch auf alle anderen Getränke an wie Säfte, Softdrinks oder Milch in Glasflaschen. Das gleiche gilt für die weiteren Getränkebehältnisse. Nimm doch z.B. die Cola-Glasflasche statt der Cola-Dose. Auch bei beispielsweise Trinkhalmen gibt es plastikfreie Alternativen wie Bambus- oder Edelmetall-Trinkhalme. Es gibt immer mehr Unverpackt-Läden, zudem Großmärkte, Obst- und Gemüsestände, Bäckereien, etc. Bei den Unverpackt-Läden handelt es sich um ein Format, bei dem du plastikfrei einkaufen kannst. Hierbei kannst du deine eigenen Boxen mitnehmen, in die du Nudeln, Gewürze, etc. abfüllen kannst. Die Menge bestimmst du selbst. Diese Angebote sind gut und wichtig, aber leider ist das noch zu kleinflächig. Auch in der Umsetzung gibt es einige Optimierungsptenziale. Hier setzt The ReUse Project an.

Beispielhafter Unverpackt-Laden (© Unverpackt Mainz)

von Unverpackt Mainz, URL: https://unverpackt-mainz.de/, zuletzt geprüft: 13.07.2019

Welche Vision verfolgt The ReUse Project?

Die Vision ist in Zukunft komplett auf Plastikmüll zu verzichten. Stattdessen sollen ReUse-Verpackungseinheiten verwendet werden. Auch andere Müllformen (Papier, etc.) sollen nach und nach verbannt werden. Hierzu wurde das Konzept des ReUseMarkets entwickelt, der komplett ohne Müllaufkommen funktioniert.

ReUseMarket-Skizze

Wie ist der Status von The ReUse Project?

Es wurden mehrere Anlaufstellen (Supermärkte, Umweltorganisationen, Hochschulen) angeschrieben. Die Hoffnungen sind hierbei Support, Netzwerkaufbau und gemeinsames Anpacken gegen das Problem: Müll. Du wirst (hier) weiter informiert, wenn es Neuigkeiten gibt.