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Grundidee The ReUse Project Innovative Lösungen

Wunsch-Einkaufsszenarien 2030

Der Supermarkt 2030

Der Supermarkt der Zukunft setzt auf einen müll- und emissionsfreien Einkaufsprozess und versucht immer bessere Wiederverwendbarkeitsstrategien zu entwickeln. Der ReUseMarket nutzt ausschließlich wiederverwendbare oder wiederverwertbare Produkte und Verpackungen. Dabei haben Kunden (impliziert nachfolgend sowohl die weibliche als auch die männliche Form) die Möglichkeit vorgepackte Lebensmittel in ReUse-Verpackungen zu kaufen (z.B. 200 ml Sahne in einer ReUse-Box oder 500g Peperoni im ReUse-Glas). Die Verpackungen werden mit einem kleinen Pfandbetrag versehen, der bei unbeschadeter Rückgabe zurückerstattet wird. Alternativ kann der Kunde die Verpackungen zuhause nutzen. Neben den vorgepackten Mengen können die Kunden eigene ReUse-Verpackungen mitnehmen oder vor Ort erwerben, um die Mengen selbst zu bestimmen. Per Eingabe in die Abfüllmaschine wird die Befüllung automatisch ausgeführt. Getränkeflaschen gibt es nur noch im Mehrwegsystem und können bei Bedarf auch mit eigenen Flaschen abgefüllt werden (z.B. Milch in mitgebrachte 1-Liter-Flasche). Neben den Konsumgütern werden ausschließlich wiederverwendbare und wiederverwertbare Produkte angeboten, z.B. vollständig kompostierbare Zahnbürsten, Edelstahl-Strohhalme oder ReUse-Formen für Eiswürfel. Hinzu kommen mögliche Aktionen wie z.B. 5 % sparen bei Einkäufen mit selbst mitgebrachten ReUse-Verpackungen.

Die smarte ReUseMarket-App

Alex (30 Jahre) und Maria (25 Jahre) nutzen die ReUseMarket-App, um ihren Einkauf vorab über das Tablet in Auftrag zu geben. Hierin geben sie an, welche Produkte sie wie oft kaufen möchten. Die Einkaufshistorie erleichtert dabei das erneute Einkaufen diverser Produkte. Zudem haben sie die Wahl vordefinierte Mengen in ReUse-Verpackungen auszuwählen und/oder eigene Mengen zu definieren. Bei der zweiten Option müssen die beiden angeben, wie viel sie von den entsprechenden Produkten möchten und welche ReUse-Verpackungen sie zur Abfüllung vor Ort verwenden wollen. Ihrem Einkauf wird nach Abschluss eine eindeutig codierte ID zugeordnet. Abschließend wählen sie einen Termin aus, ab wann der gesendete Einkauf zur Abholung bereitstehen soll. Die Abfüllung der selbstbestimmten Mengen ist vor Ort durchzuführen. Hierzu wird die ID benötigt, um die vorab ausgewählten Mengen und Verpackungen zu laden und von der Abfüllmaschine ausführen zu lassen. Demnach läuft der digitale Einkaufsprozess mit smarten Anwendungen einerseits von Zuhause und andererseits direkt im Markt. Im ReUseMarket sollen Tablets bereitliegen, die der Einkäufer nutzen kann. Besonders der Datenschutz spielt eine wichtige Rolle, da der Käufer nicht unbedingt möchte, dass irgendjemand die Angaben der gekauften Produkte für Werbezwecke o.ä. nutzt. Die Applikation erleichtert den Einkaufsprozess, spart Zeit und erlaubt eine bessere Planung der Einkäufe durch das 3D-Kauferlebnis im digitalisierten Supermarkt.

Der Baumarkt 2030

Der Baumarkt der Zukunft setzt auf einen möglichst müll- und emissionsfreien Einkaufsprozess und versucht immer bessere Wiederverwendbarkeitsstrategien zu entwickeln. Hauptsächlich wiederverwendbare oder wiederverwertbare Produkte und Verpackungen sollen vermarktet werden. Dabei können Kunden Produkte kaufen, die in wiederverwendbaren Transportboxen (z.B. Hartplastik oder Holz) verpackt sind. Demnach ist z.B. das LED-Lampen-Set in einer kleinen Transportbox erhältlich, während eine Tür in einer entsprechend großen gepolsterten Holzbox erworben werden kann. Weitere Verpackungen sind nicht notwendig, da die Boxen mit Trennelementen versehen werden sollen, durch die Schrauben nicht in Kontakt mit dem Produkt kommen. Bedienungsanleitungen sollen per Code-Scan oder dergleichen online zugänglich sein. Die zuhause nicht mehr benötigten Verpackungen können in den Markt zurückgebracht werden (beim nächsten Einkauf) oder eine Sammelstelle für wiederverwendbare Verpackungen kann angefahren werden. Der Kunde erhält dann den geringen Pfandbetrag wieder zurück. Bei den Kleinartikeln (z.B. Schrauben, Winkel, Haken) sollen kleine ReUse-Boxen zur Verfügung gestellt werden, die gegen einen kleinen Pfandbetrag mit nach Hause genommen werden können. Eine Rückgabe mit Geldrückerstattung ist natürlich möglich. Alternativ können die Kunden eine entsprechende ReUse-Verpackung von zuhause mitnehmen.

Die kurz vorgestellte App-Idee kann auch auf diese Verkaufsstätte angewendet werden. Etwaige Adaptionen oder Zusatzfunktionen können hinzugefügt werden.

Der Online-Shop, To-Go-Laden, … 2030

Auch die anderen Verkaufsstätten sollen müll- und emissionsfrei auskommen mit immer besser werdenden Wiederverwendbarkeitsstrategien. Hierzu zählen u.a. das Versenden von Produkten mit wiederverwendbaren Paketen, das Ausschenken von Getränken in wiederverwendbaren Bechern und der Versuch komplett auf Verpackungen im Online-Shop zu verzichten (durch entsprechend gesicherte Drohnen-Transporte beispielsweise).

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Grundidee The ReUse Project Unverpackt

Der ReUseMarket

The ReUse Project enthält die Konzeption eines ReUseMarkets, der für den müllfreien Einkaufsmarkt der Zukunft steht. Die Chancen und vielfältigen Möglichkeiten sind Thema dieses Blog-Eintrages.

Was ist der ReUseMarket?

Der ReUseMarket ist ein Konzept-Einkaufsmarkt, der komplett ohne Plastik geführt wird. Es werden ausschließlich wiederverwendbare, wiederverwertbare oder biologisch abbaubare Produkte und Verpackungen angeboten. Zudem kann der Einkaufsprozess individueller gestaltet werden, indem neben vordefinierten Produkten auch das Einkaufen mit selbstbestimmten Mengen ermöglicht wird. Weiterhin wird das Pfandsystem, das beim Getränkekauf bereits erfolgreich praktiziert wird, auf alle Produkte und Verpackungen angewendet. Auch die sparsame, aber sinnvolle Einbindung von smarten Anwendungen soll den Prozess optimieren. Um kein Pfand bezahlen zu müssen, können die zuvor erworbenen ReUse-Verpackungen von zuhause mitgebracht und aufgefüllt werden. Bei Rückgabe der unversehrten ReUse-Verpackungen bekommt der Kunde sein Geld zurück. Die Abbildung zeigt einen möglichen Aufbau des ReUseMarkets. Hier bekommt ihr mehr Informationen zum ReUseMarket.

ReUseMarket-Skizze

Welche Chancen bietet das Modell?

  • Keine Müllverschwendung mehr im Einkaufsprozess
  • Vereinbarkeit von Einkaufen mit smarten Anwendungen
  • „As-I-want“-Einkaufen (vordefinierte Mengen nutzen oder Mengen selbst bestimmen)
  • Wiederverwendbarkeit und/oder Wiederverwertbarkeit aller Produkte und Verpackungen
  • Transparentes Pfandsystem

Wird das System funktionieren?

Davon bin ich überzeugt. Im Getränkehandel ist das System weitgehend etabliert. Also kann das auch in der allgemeinen Verwendung funktionieren. Zudem ist durch den zweigeteilten Ansatz (Nutzung vordefinierter Mengen und Selbstbestimmung der Mengen) eine hohe Akzeptanz zu erwarten. Denn das gewohnte Kaufverhalten muss nicht geändert werden, sondern kann individuell gesteuert und erweitert werden.

Gibt es Anreize für den ReUseMarket?

Neben dem gesellschaftlich-ökologischen Nutzen für die Umwelt, profitieren Unternehmen durch das ReUseMarket-Label und/oder das ReUseEnterprise-Label. Hierzu müssen vordefinierte Kriterien eingehalten werden, um mit den ReUse-Labels werben zu dürfen. Zudem muss die Einhaltung des Label-Kriterienkatalogs (der noch zu erarbeiten ist) transparent offengelegt werden. Hierdurch können Prozessoptimierungen erkannt werden, die innerhalb und außerhalb des Unternehmens einen Mehrwert für die Umwelt liefern können.

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Grundidee The ReUse Project

Hello World von The ReUse Project!

Was ist The ReUse Project?

Logo von The ReUse Project
Logo von The ReUse Project

The ReUse Project ist ein nachhaltiges Konzept von Matthias Kuhnel, das sich Wiederverwendbarkeit und Wiederverwertbarkeit als Grundsatz gesetzt hat. Ein Hauptziel ist Vorreiter im Kampf gegen die Wegwerfgesellschaft zu werden. Weitere Hauptziele sind die komplette Vermeidung von Plastik sowie das Fördern von nachhaltigen Alternativen und Lösungen. Beispielsweise sollen alle zu erwerbenden Einwegplastik-Flaschen durch Alternativen ersetzt werden, die wiederverwendet werden können. Im nächsten Blog-Eintrag wird es um das Thema Flaschen gehen. Es gibt zwar einige kleinere bis mittlere Projekte wie z.B. die Aktion wiederverwendbarer Kaffeebecher in Städten wie Landau, Mannheim und München oder immer mehr Unverpackt-Läden, allerdings nicht in der großen Fläche (Supermärkte und Co.). Genau das soll mit The ReUse Project angepackt und geändert werden. In Abbildung 3 ist das grundlegende ReUse-System für Konsumgüter wie Lebensmittel und Getränke abgebildet. Dabei sollen wiederverwendbare Verpackungen verwendet werden. Klicke hier für mehr Infos zum ReUse-Konzept. Im eigens konzipierten ReUseMarket sollen die Stärken der Wiederverwendbarkeit zum Tragen kommen.

ReUse-Konzept für Konsumgüter

Wie geht’s weiter mit The ReUse Project?

Das Konzept wurde an das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) geschickt mit der Hoffnung Support zu erhalten. Das Projekt befindet sich zwar erst in der konzeptionellen Phase, allerdings bietet dieses vielfältige Potenziale. Zudem ist die Absicht, die hinter The ReUse Project steckt, eine ökologisch-gesellschaftliche. Daher erhofft sich der Konzeptioner Unterstützung in Sachen Marketing, finanzieller Projektförderung und Netzwerkaufbau. Weiterhin ist es wichtig für unseren Planeten, wenn Leute mutig sind und etwas bewegen wollen. Auch sollen für verschiedene Wiederverwendbarkeits-Themen Blog-Einträge folgen, um für das Thema zu sensibilisieren und zu zeigen, dass die Umsetzung gut machbar ist.

Du willst Teil von The ReUse Project werden?

The ReUse Project freut sich über jede/n, der/die sich aktiv beteiligt und sei es „nur“ durch das Interesse und das Beherzigen der Wiederverwendbarkeit. Die Community soll wachsen und gemeinsam weitere Lösungen entwickeln und implementieren. Das geht nur zusammen! Getreu dem Motto: „Erst weiterdenken, dann denken.“ möchte The ReUse Project optimale Lösungen finden und ausarbeiten (weiterdenken), die dann über entsprechende ökologisch-wirtschaftliche Maßnahmen (denken) erreicht werden sollen. Du willst dich aktiv bei The ReUse Project engagieren? Dann wende dich direkt an Matthias Kuhnel (kuhnel@reuseproject.org).