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Medien Umweltwissen

Wir sprechen Umwelt

Was ist „Wir sprechen Umwelt“?

Hinter Wir sprechen Umwelt verbirgt sich eine Videoreihe zu umwelt-relevanten Begriffen. Beispiele sind Recycling, Upcycling, Precycling, Unverpackt-Laden, Zero Waste, Mehrweg, Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Reuse, etc. Die Erklärvideos enthalten die Icons von Matthias (icons-mk, hier geht’s zur GitHub-Seite). Die Begriffe werden grundlegend erklärt und verschaffen dem Ansehenden einen Überblick zur Vielzahl der umwelt-relevanten Begriffe.

Icon zu Wir sprechen Umwelt

Videos auf YouTube

Die ersten beiden Videos von Wir sprechen Umwelt sind auf YouTube zu finden. Hier geht’s zum Kanal von The ReUse Project. Weiterhin gibt es eine eigene Playlist Wir sprechen Umwelt, zu denen die weiteren Videos hinzugefügt werden.

Instagram-Post zu den ersten beiden Videos

Neuer Website-Bereich Medien

Zudem gibt es einen weiteren Website-Bereich Medien, in dem multi-mediale Inhalte von The ReUse Project zu finden sind. Ein Teil hiervon ist nun erst mal Wir sprechen Umwelt. Hier geht’s zum Website-Bereich Medien.

Icon Website-Bereich Medien
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Innovative Lösungen Unverpackt

Kornkiste Unverpackt-Online

Was ist die Kornkiste?

Naturkosmetik, Bio-Nudeln, Bio-Tee, Bio-Müsli und vieles mehr online und im Mehrweg-System einkaufen: Das wäre doch der Knüller, oder? Das geht und zwar mit der Kornkiste! Bio-Lebensmittel und weitere Produkte können demnach ohne Verpackungsmüll gekauft werden. Die Kornkiste ist einerseits ein Unverpackt-Laden in Coppenbrügge (Niedersachsen) und andererseits ein Online-Unverpackt-Versand. Hierdurch wird Zero-Waste-Einkaufen auf zwei Wegen ermöglicht.

Wie funktioniert das Online-Einkaufen?

5 Schritte gilt es zu bewältigen, um unverpackt und online im Mehrweg-System einzukaufen (alles Stand 13.04.2020, Änderungen zwischenzeitlich möglich):

  1. Im Online-Shop werden zunächst die Produkte ausgewählt, die man kaufen möchte. Ab 150 € Einkaufswert fallen keine Versandkosten an. Beim erstmaligen Einkauf fällt die Kaution für den Mehrweg-Versand an.
  2. Die Kornkiste wird mit der Bestellung gefüllt. Dabei werden Bio-Baumwollbeutel sowie Mehrwegdosen aus Blech oder Kunststoff mit der Unverpackt-Ware befüllt.
  3. Die gefüllten Beutel und Dosen werden in die Mehrweg-Transportkiste (aus recyceltem Kunststoff) gepackt. Dann folgt der umweltfreundliche Transport mit DHL-Go-Green.
  4. Nach erfolgter Zustellung sind alle Mehrwegverpackungen (Beutel und Dosen) entleert in die Mehrweg-Transportkiste zu legen. Der beiliegende Retourenschein ist aus recyceltem Umweltpapier. Die Kiste ist bei DHL oder der Post abzugeben. Der zeitliche Horizont der Retoure beträgt 10 Tage. Danach wird eine „Mietstrafe“ pro Tag in Verzug fällig.
  5. Sind die Transportkisten samt Mehrwegverpackungen wieder zurück, werden diese auf Vollständigkeit geprüft. Anschließend werden diese gereinigt, um für die nächsten Bestellungen verwendet werden zu können.
Mehrweg-Transportkisten von Kornkiste Unverpackt-Online
Mehrweg-Transportkisten von Kornkiste Unverpackt-Online (© Kornkiste)

von Kornkiste Unverpackt-Online, URL: https://unverpackt-versand.de/pages/wie-s-funktioniert, zuletzt geprüft: 13.04.2020

Was hat es mit der Kaution auf sich?

Bei Einrichtung eines Kundenkontos werden 50 € (Stand: 13.04.2020) Kaution erhoben. Dieser Betrag ist pauschal und vermeidet so bei jeder Bestellung die Mehrwegverpackungen zu berechnen und nach Rückgabe den Betrag wieder zu erstatten. So wird der Pfandprozess relativ schlank gehalten. Mehr Infos zum Einkaufsprozess und Mehrweg-System findet ihr direkt auf der Seite: https://unverpackt-versand.de. Hinweis: Per Klick auf den Link verlässt du die Website https://reuseproject.org. Für die Aktualität des Ziel-Links und dessen Inhalte übernehmen wir keine Verantwortung/Haftung.

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Projekte Upcycling

KidsUp

Was ist KidsUp?

Im Rahmen des eigenen Projektes KidsUp (kurz für Kids Upcycling) arbeitet The ReUse Project mit Partnern daran gemeinsam mit Jugendlichen aus scheinbarem Müll nützliche und kreative Produkte zu erschaffen.

Logo KidsUp

Aktion im Pfarrheim Edesheim

Am 30.11.2019 von 10 bis 15 Uhr findet das Upcycling-Event im Pfarrheim Edesheim statt. Gemeinsam mit dem Förderverein Messdiener Edesheim und allen TeilnehmerInnen setzen wir weihnachtliche Produkte um. Hierzu verwenden wir u.a. Einweggläser, Konservendosen, Altpapier. Die erschaffenen Produkte präsentieren wir auf einem Stand am Adventsmarkt des Förderverein Messdiener Edesheim am 07./08.12.2019 im Alten Pfarrhof Edesheim. #MEHRWEGEGEHEN 🙂

Neuer Slogan

Seit einigen Tagen gibt es auch den neuen Slogan von The ReUse Project: #MEHRWEGEGEHEN. Dieser symbolisiert u.a. den Mehrweg- bzw. Wiederverwendbarkeits-Gedanken sowie die Möglichkeit mehrere Wege zu gehen, um einen Beitrag für den Umweltschutz zu leisten.

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Projekte Recycling

ReUse@Weinfest

Was ist ReUse@Weinfest?

Im Rahmen des eigenen Projektes ReUse@Weinfest (kurz: R@W) arbeitet The ReUse Project mit Partnern daran die Themen Wiederverwendbarkeit und Abfallvermeidung auf Weinfesten deutlich zu verbessern. Wesentliche Ziele sind u.a. deutliche Reduzierung von (Plastik-) Abfällen auf Weinfesten (übertragbar für andere Bereiche), nachhaltige Steigerung der Wiederverwendbarkeit und Sensibilisierung/Bewusstseinsbildung der Themen Abfallvermeidung und Wiederverwendbarkeit.

Logo ReUse@Weinfest

Am Wochenende geht’s los

Auf dem Edesheimer Jahrmarkt ist The ReUse Project am Stand des Förderverein Messdiener Edesheim aktiv. Im Vorfeld zum Weinfest hat The ReUse Project Empfehlungen erarbeitet, wie beim laufenden Betrieb Abfall vermieden werden kann und welche umweltfreundlichen Alternativlösungen existieren. Einige Umsetzungsempfehlungen wurden seitens des Fördervereins in die Arbeitsprozesse integriert. Aufgrund der relativ kurzen Vorlaufzeit war nicht mehr alles umsetzbar. Aktuelle Lösungen sind bei Verpackungen auf kompostierbare Alternativen zu setzen, beispielsweise der Suppenteller aus Zuckerrohr und kompostierbare Recycling-Servietten. Zudem werden ab diesem Jahr Edelstahl-Löffel gegen einen kleinen Pfandbetrag verwendet. Vorhandene Restbestände an z.B. To-Go-Verpackungen (aus Plastik) werden noch genutzt. In Zukunft sollen die Prozesse weiter gemeinsam optimiert werden, um sich immer umweltfreundlicher auf dem Weinfest zu präsentieren.

Auch Interesse an einer Partnerschaft?

Wende dich mit deiner Anfrage gerne an Matthias Kuhnel (kuhnel@reuseproject.org).

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Innovative Lösungen Unverpackt

Der Unverpackt-Laden

Es gibt sie immer häufiger: die Unverpackt-Läden. Diese ermöglichen das, was es flächendeckend geben sollte. Und das ist: ein Einkaufsprozess ohne Einweg- und Mikroplastik. In jeder größeren Stadt gibt es mittlerweile einen Unverpackt-Laden, aber auch in kleineren Orten zeigt sich der plastikfreie und verpackungsfreie Einkaufsmarkt. Vielleicht auch bei dir in der Nähe. Beispielstädte mit Unverpackt-Läden sind Würzburg, Landau, Kiel, Karlsruhe, Mainz, München und Berlin und es werden immer mehr, also Tendenz steigend.

Beispielhafter Unverpackt-Laden (© Unverpackt Mainz)

von Unverpackt Mainz, URL: https://unverpackt-mainz.de/, zuletzt geprüft: 13.07.2019

Gehen wir gedanklich gemeinsam einkaufen. Wir haben von zuhause zwei Baumwoll-Tragetaschen mit verschiedenen Mehrwegbehältnissen mitgebracht. Wenn du nicht genügend oder keine passenden Behältnisse zuhause hast, bekommst du im Laden selbst i.d.R. auch welche. Vor Ort müssen wir die Behältnisse (u.a. Glasflasche, Mehrwegdosen unterschiedlicher Größen) wiegen und das Leergewicht notieren. Nun befüllen wir unsere Glasflasche mit Olivenöl, die Mehrwegdosen mit Müsli, veganer Schokolade, Nudeln, Gewürzen und Natronpulver. Viele Produkte befinden sich in sogenannten Dispensern und können hieraus portionsweise abgefüllt werden. Zudem kaufen wir noch Kernseife, die wir in die kleine Mehrwegdose packen. Dann bezahlen wir an der Kasse, indem jedes Behältnis gewogen wird und das Leergewicht des Behälters abgezogen wird. Nun wird die Menge mit dem Produktpreis verrechnet. Die Kernseife hat einen Fixpreis und wird nicht gewogen.

Dispenser im Unverpackt-Laden (© Unverpackt Mainz)

von Unverpackt Mainz, URL: https://unverpackt-mainz.de/, zuletzt geprüft: 13.07.2019

Vorteile dieser Einkaufsvariante sind neben dem Plastik- und Müllverzicht, gelebte Nachhaltigkeit, regionale und saisonale Produkte, Mengenselbstbestimmung und viele mehr. Schau am besten online und vor Ort nach, was der Unverpackt-Laden in deiner Nähe im Sortiment hat. Viel Spaß beim nächsten Einkauf im Unverpackt-Laden wünscht dir The ReUse Project.

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Alltagstipps Upcycling

Die Wiederverwendbarkeits-Feier

In diesem Blog-Eintrag wird vorgestellt, wie Feiern und Partys nachhaltig organisiert und durchgeführt werden können. Dabei ist eine gute und frühzeitige Planung eminent wichtig. Nach Möglichkeit sollen Produkte und Verpackungen wiederverwendbar sein, alternativ möglichst kompostierbar.

Ich organisiere eine Feier und kaufe ein…

Nachfolgend wird eine Liste dargestellt, die im Rahmen der fiktiven Wiederverwendbarkeits-Feier gekauft werden. Die Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern lebt viel mehr von der stetigen Ergänzung und Optimierung.

  • Getränke in Mehrwegbehältnissen (z.B. Glasflaschen) oder mit Behältnisrückgabe (z.B. bei Winzern oder Brauereien), nach Möglichkeit regional
  • Backwaren beim Bäcker in einer wiederverwendbaren und verschließbaren Tragebox
  • Gemüse, Fleisch, Obst, etc. bei regionalen Anbietern kaufen in wiederverwendbaren Behältnissen
  • Käse beim Bauern oder in einem regionalen Käseladen unverpackt
  • kompostierbare oder essbare Alternativen (z.B. Strohhalme; eigene Recherche und ReUse-Blog durchstöbern)
  • Natron-, Soda- und Zitronensäurepulver als Allzweckmittel für u.a. Spülmittel für die Spülmaschine

Ich organisiere eine Feier und nutze…

  • Mehrweggeschirr (z.B. Besteck, Teller, Schüsseln und Gläser)
  • Kartons oder z.B. Weinkiste mit Zeitungen ausgelegt für Bio- und Restmüll
  • Einweggläser zu dekorativen Zwecken für z.B. nachhaltige Kerzen
  • Gemüse, Kräuter und Obst aus dem Garten
  • waschbare Spüllappen, Servietten, Tücher und Geschirrhandtücher
  • Edelstahl-Grillschalen und wiederverwendbare Grillmatten

Ich organisiere eine Feier und hebe auf…

  • Kronkorken für z.B. einen Upcycling-Tisch
  • Chipstüten für z.B. eine Upcycling-Tragetasche
  • Einweggläser für z.B. Upcycling-Gewürzbehältnisse

Weitere Tipps

Je nach Größe und Wiederholungen der Feier könnten sich zudem ein Glasspüler oder eine mobile Spülmaschine lohnen. Ggf. gibt es auch die Möglichkeit die Geräte einmalig auszuleihen. Generell ist das Ausleihen von Mehrweggeschirr o.ä. zu empfehlen, um sich Kosten sparen zu können. Mögliche Leihoptionen musst du individuell prüfen.

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Grundidee The ReUse Project Innovative Lösungen

Wunsch-Einkaufsszenarien 2030

Der Supermarkt 2030

Der Supermarkt der Zukunft setzt auf einen müll- und emissionsfreien Einkaufsprozess und versucht immer bessere Wiederverwendbarkeitsstrategien zu entwickeln. Der ReUseMarket nutzt ausschließlich wiederverwendbare oder wiederverwertbare Produkte und Verpackungen. Dabei haben Kunden (impliziert nachfolgend sowohl die weibliche als auch die männliche Form) die Möglichkeit vorgepackte Lebensmittel in ReUse-Verpackungen zu kaufen (z.B. 200 ml Sahne in einer ReUse-Box oder 500g Peperoni im ReUse-Glas). Die Verpackungen werden mit einem kleinen Pfandbetrag versehen, der bei unbeschadeter Rückgabe zurückerstattet wird. Alternativ kann der Kunde die Verpackungen zuhause nutzen. Neben den vorgepackten Mengen können die Kunden eigene ReUse-Verpackungen mitnehmen oder vor Ort erwerben, um die Mengen selbst zu bestimmen. Per Eingabe in die Abfüllmaschine wird die Befüllung automatisch ausgeführt. Getränkeflaschen gibt es nur noch im Mehrwegsystem und können bei Bedarf auch mit eigenen Flaschen abgefüllt werden (z.B. Milch in mitgebrachte 1-Liter-Flasche). Neben den Konsumgütern werden ausschließlich wiederverwendbare und wiederverwertbare Produkte angeboten, z.B. vollständig kompostierbare Zahnbürsten, Edelstahl-Strohhalme oder ReUse-Formen für Eiswürfel. Hinzu kommen mögliche Aktionen wie z.B. 5 % sparen bei Einkäufen mit selbst mitgebrachten ReUse-Verpackungen.

Die smarte ReUseMarket-App

Alex (30 Jahre) und Maria (25 Jahre) nutzen die ReUseMarket-App, um ihren Einkauf vorab über das Tablet in Auftrag zu geben. Hierin geben sie an, welche Produkte sie wie oft kaufen möchten. Die Einkaufshistorie erleichtert dabei das erneute Einkaufen diverser Produkte. Zudem haben sie die Wahl vordefinierte Mengen in ReUse-Verpackungen auszuwählen und/oder eigene Mengen zu definieren. Bei der zweiten Option müssen die beiden angeben, wie viel sie von den entsprechenden Produkten möchten und welche ReUse-Verpackungen sie zur Abfüllung vor Ort verwenden wollen. Ihrem Einkauf wird nach Abschluss eine eindeutig codierte ID zugeordnet. Abschließend wählen sie einen Termin aus, ab wann der gesendete Einkauf zur Abholung bereitstehen soll. Die Abfüllung der selbstbestimmten Mengen ist vor Ort durchzuführen. Hierzu wird die ID benötigt, um die vorab ausgewählten Mengen und Verpackungen zu laden und von der Abfüllmaschine ausführen zu lassen. Demnach läuft der digitale Einkaufsprozess mit smarten Anwendungen einerseits von Zuhause und andererseits direkt im Markt. Im ReUseMarket sollen Tablets bereitliegen, die der Einkäufer nutzen kann. Besonders der Datenschutz spielt eine wichtige Rolle, da der Käufer nicht unbedingt möchte, dass irgendjemand die Angaben der gekauften Produkte für Werbezwecke o.ä. nutzt. Die Applikation erleichtert den Einkaufsprozess, spart Zeit und erlaubt eine bessere Planung der Einkäufe durch das 3D-Kauferlebnis im digitalisierten Supermarkt.

Der Baumarkt 2030

Der Baumarkt der Zukunft setzt auf einen möglichst müll- und emissionsfreien Einkaufsprozess und versucht immer bessere Wiederverwendbarkeitsstrategien zu entwickeln. Hauptsächlich wiederverwendbare oder wiederverwertbare Produkte und Verpackungen sollen vermarktet werden. Dabei können Kunden Produkte kaufen, die in wiederverwendbaren Transportboxen (z.B. Hartplastik oder Holz) verpackt sind. Demnach ist z.B. das LED-Lampen-Set in einer kleinen Transportbox erhältlich, während eine Tür in einer entsprechend großen gepolsterten Holzbox erworben werden kann. Weitere Verpackungen sind nicht notwendig, da die Boxen mit Trennelementen versehen werden sollen, durch die Schrauben nicht in Kontakt mit dem Produkt kommen. Bedienungsanleitungen sollen per Code-Scan oder dergleichen online zugänglich sein. Die zuhause nicht mehr benötigten Verpackungen können in den Markt zurückgebracht werden (beim nächsten Einkauf) oder eine Sammelstelle für wiederverwendbare Verpackungen kann angefahren werden. Der Kunde erhält dann den geringen Pfandbetrag wieder zurück. Bei den Kleinartikeln (z.B. Schrauben, Winkel, Haken) sollen kleine ReUse-Boxen zur Verfügung gestellt werden, die gegen einen kleinen Pfandbetrag mit nach Hause genommen werden können. Eine Rückgabe mit Geldrückerstattung ist natürlich möglich. Alternativ können die Kunden eine entsprechende ReUse-Verpackung von zuhause mitnehmen.

Die kurz vorgestellte App-Idee kann auch auf diese Verkaufsstätte angewendet werden. Etwaige Adaptionen oder Zusatzfunktionen können hinzugefügt werden.

Der Online-Shop, To-Go-Laden, … 2030

Auch die anderen Verkaufsstätten sollen müll- und emissionsfrei auskommen mit immer besser werdenden Wiederverwendbarkeitsstrategien. Hierzu zählen u.a. das Versenden von Produkten mit wiederverwendbaren Paketen, das Ausschenken von Getränken in wiederverwendbaren Bechern und der Versuch komplett auf Verpackungen im Online-Shop zu verzichten (durch entsprechend gesicherte Drohnen-Transporte beispielsweise).

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Alltagstipps Unverpackt

Tipps gegen Plastikmüll

Das Thema Plastikmüll nimmt immer größere Ausmaße an. Dieser Plastikkonsum ist ungesund für die Erde, weshalb ein Umdenken unbedingt und schleunigst erforderlich ist. Was du heute schon gegen Plastikmüll machen kannst, erfährst du im folgenden Praxistipp.

Welche einfachen Tricks gibt’s im Supermarkt?

Ziehe die Mehrweg- den Einwegprodukten vor (z.B. Mehrwegflaschen statt Einwegflaschen). Nutze die Alternative der Getränkekiste statt Einwegprodukten mit erneuter Umverpackung. Kaufe Champignons im Glas und nicht in der Dose. Auch für Pepperoni gilt ähnliches, die du im Glas bekommen kannst und dafür die plastikverpackte Alternative im Regal stehen lässt. Gibt es keine direkte Alternative (wie Glas oder Mehrweg), versuche wenigstens der Plastikverpackung die Papierverpackung vorzuziehen. Weitere Beispiele könnten noch angefügt werden, aber du solltest ein gutes Gefühl für Alternativen bekommen haben. Wichtig: Mache dir im Vorfeld deines Einkaufes Gedanken, was du wie kaufen willst! Und reflektiere wo du auf Plastik verzichten kannst!

Was kann ich im Alltag noch so machen?

Nimm deinen eigenen wiederverwendbaren Kaffeebecher mit, um dir diesen im Café auffüllen zu lassen. Verwende keine Plastiktüten, sondern nur Körbe, (recycelte) wiederverwendbare Taschen, etc. Bringe deinen Jutebeutel mit, um beim Bäcker deiner Wahl müllfrei einzukaufen. Fülle Wasser aus der Leitung in deine eigene wiederverwendbare Flasche. Genieße den Kaffee oder das Essen vor Ort und verzichte hierbei auf To-Go-Alternativen. Kaufe im Laden in deiner Stadt statt online zu bestellen. Repariere Produkte oder lass diese reparieren anstatt diese zu entsorgen. Stelle hygienische Artikel (z.B. Deo, Creme) selber her, die du in Gläser abfüllen kannst. Hierzu gibt es diverse Anleitungen online. So kannst du mikroplastikfreie Produkte herstellen ohne Einwegverpackung. Tipp: Schaue regelmäßig online und offline nach was es an Möglichkeiten gibt!

Jutebeutel für den Einkauf beim Bäcker

Gibt es Alternativen zum Supermarkt?

Glas- und Mehrwegplastikflaschen sind die verbreitesten Alternativen. Entscheide dich z.B. statt Wasser in der Einwegflasche für Wasser in einer Glas- oder Mehrwegplastikflasche. Wende dies auch auf alle anderen Getränke an wie Säfte, Softdrinks oder Milch in Glasflaschen. Das gleiche gilt für die weiteren Getränkebehältnisse. Nimm doch z.B. die Cola-Glasflasche statt der Cola-Dose. Auch bei beispielsweise Trinkhalmen gibt es plastikfreie Alternativen wie Bambus- oder Edelmetall-Trinkhalme. Es gibt immer mehr Unverpackt-Läden, zudem Großmärkte, Obst- und Gemüsestände, Bäckereien, etc. Bei den Unverpackt-Läden handelt es sich um ein Format, bei dem du plastikfrei einkaufen kannst. Hierbei kannst du deine eigenen Boxen mitnehmen, in die du Nudeln, Gewürze, etc. abfüllen kannst. Die Menge bestimmst du selbst. Diese Angebote sind gut und wichtig, aber leider ist das noch zu kleinflächig. Auch in der Umsetzung gibt es einige Optimierungsptenziale. Hier setzt The ReUse Project an.

Beispielhafter Unverpackt-Laden (© Unverpackt Mainz)

von Unverpackt Mainz, URL: https://unverpackt-mainz.de/, zuletzt geprüft: 13.07.2019

Welche Vision verfolgt The ReUse Project?

Die Vision ist in Zukunft komplett auf Plastikmüll zu verzichten. Stattdessen sollen ReUse-Verpackungseinheiten verwendet werden. Auch andere Müllformen (Papier, etc.) sollen nach und nach verbannt werden. Hierzu wurde das Konzept des ReUseMarkets entwickelt, der komplett ohne Müllaufkommen funktioniert.

ReUseMarket-Skizze

Wie ist der Status von The ReUse Project?

Es wurden mehrere Anlaufstellen (Supermärkte, Umweltorganisationen, Hochschulen) angeschrieben. Die Hoffnungen sind hierbei Support, Netzwerkaufbau und gemeinsames Anpacken gegen das Problem: Müll. Du wirst (hier) weiter informiert, wenn es Neuigkeiten gibt.

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Alltagstipps

Weg mit den Einwegflaschen!

Was ist das Problem?

Leider werden immer noch viel zu viele Einwegflaschen in Umlauf gebracht (siehe auch Problemstellung). Die Infografik zeigt einen unrühmlichen Wert an Einwegflaschen (über 9,6 Milliarden pro Jahr). Neben Einwegplastikflaschen sind Dosen, Kaffeebecher und ähnliches zu vermeiden. Beim Trinken werden auch häufig Trinkhalme verwendet. Diese sind ebenfalls unfassbar hoch (ca. 4,8 Milliarden pro Jahr). Man bedenke die geschätzten Werte beziehen sich nur auf Deutschland.

Geschätzter jährlicher Verbrauch an Einwegplastik in Deutschland

von statista, URL: https://de.statista.com/infografik/13999/verbrauch-von-verschiedenen-plastikprodukten/, weitere Quellen siehe Infografik, zuletzt geprüft: 13.07.2018

Welche Alternativen gibt es?

Glas- und Mehrwegplastikflaschen sind die verbreitesten Alternativen. Entscheide dich z.B. statt Wasser in der Einwegflasche für Wasser in einer Glas- oder Mehrwegplastikflasche. Wende dies auch auf alle anderen Getränke an wie Säfte, Softdrinks oder Milch in Glasflaschen. Das gleiche gilt für die weiteren Getränkebehältnisse. Nimm doch z.B. die Cola-Glasflasche statt der Cola-Dose. Auch bei beispielsweise Trinkhalmen gibt es plastikfreie Alternativen wie Bambus- oder Edelmetall-Trinkhalme.

Alternativen zur Einwegflasche

Was kann ich heute schon tun?

Nutze die Alternativen aus dem vorherigen Absatz und beherzige die folgenden Tipps:

  • Lass die Sixpacks aus Einwegplastik mit Plastikverpackung, etc. im Regal stehen!
  • Kaufe stattdessen Glas- oder Mehrwegplastik-Alternativen!
  • Nimm deine eigene wiederverwendbare Trinkflasche mit, um Wasser aus der Leitung abzufüllen!
  • Nutze Bambus-, Glas- oder Edelmetall-Trinkhalme!
  • Wenn du Events planst und organisierst, dann wähle ausschließlich die wiederverwendbaren Alternativen!