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Medien Umweltwissen

Wir sprechen Umwelt

Was ist „Wir sprechen Umwelt“?

Hinter Wir sprechen Umwelt verbirgt sich eine Videoreihe zu umwelt-relevanten Begriffen. Beispiele sind Recycling, Upcycling, Precycling, Unverpackt-Laden, Zero Waste, Mehrweg, Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Reuse, etc. Die Erklärvideos enthalten die Icons von Matthias (icons-mk, hier geht’s zur GitHub-Seite). Die Begriffe werden grundlegend erklärt und verschaffen dem Ansehenden einen Überblick zur Vielzahl der umwelt-relevanten Begriffe.

Icon zu Wir sprechen Umwelt

Videos auf YouTube

Die ersten beiden Videos von Wir sprechen Umwelt sind auf YouTube zu finden. Hier geht’s zum Kanal von The ReUse Project. Weiterhin gibt es eine eigene Playlist Wir sprechen Umwelt, zu denen die weiteren Videos hinzugefügt werden.

Instagram-Post zu den ersten beiden Videos

Neuer Website-Bereich Medien

Zudem gibt es einen weiteren Website-Bereich Medien, in dem multi-mediale Inhalte von The ReUse Project zu finden sind. Ein Teil hiervon ist nun erst mal Wir sprechen Umwelt. Hier geht’s zum Website-Bereich Medien.

Icon Website-Bereich Medien
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Innovative Lösungen Unverpackt

Kornkiste Unverpackt-Online

Was ist die Kornkiste?

Naturkosmetik, Bio-Nudeln, Bio-Tee, Bio-Müsli und vieles mehr online und im Mehrweg-System einkaufen: Das wäre doch der Knüller, oder? Das geht und zwar mit der Kornkiste! Bio-Lebensmittel und weitere Produkte können demnach ohne Verpackungsmüll gekauft werden. Die Kornkiste ist einerseits ein Unverpackt-Laden in Coppenbrügge (Niedersachsen) und andererseits ein Online-Unverpackt-Versand. Hierdurch wird Zero-Waste-Einkaufen auf zwei Wegen ermöglicht.

Wie funktioniert das Online-Einkaufen?

5 Schritte gilt es zu bewältigen, um unverpackt und online im Mehrweg-System einzukaufen (alles Stand 13.04.2020, Änderungen zwischenzeitlich möglich):

  1. Im Online-Shop werden zunächst die Produkte ausgewählt, die man kaufen möchte. Ab 150 € Einkaufswert fallen keine Versandkosten an. Beim erstmaligen Einkauf fällt die Kaution für den Mehrweg-Versand an.
  2. Die Kornkiste wird mit der Bestellung gefüllt. Dabei werden Bio-Baumwollbeutel sowie Mehrwegdosen aus Blech oder Kunststoff mit der Unverpackt-Ware befüllt.
  3. Die gefüllten Beutel und Dosen werden in die Mehrweg-Transportkiste (aus recyceltem Kunststoff) gepackt. Dann folgt der umweltfreundliche Transport mit DHL-Go-Green.
  4. Nach erfolgter Zustellung sind alle Mehrwegverpackungen (Beutel und Dosen) entleert in die Mehrweg-Transportkiste zu legen. Der beiliegende Retourenschein ist aus recyceltem Umweltpapier. Die Kiste ist bei DHL oder der Post abzugeben. Der zeitliche Horizont der Retoure beträgt 10 Tage. Danach wird eine „Mietstrafe“ pro Tag in Verzug fällig.
  5. Sind die Transportkisten samt Mehrwegverpackungen wieder zurück, werden diese auf Vollständigkeit geprüft. Anschließend werden diese gereinigt, um für die nächsten Bestellungen verwendet werden zu können.
Mehrweg-Transportkisten von Kornkiste Unverpackt-Online
Mehrweg-Transportkisten von Kornkiste Unverpackt-Online (© Kornkiste)

von Kornkiste Unverpackt-Online, URL: https://unverpackt-versand.de/pages/wie-s-funktioniert, zuletzt geprüft: 13.04.2020

Was hat es mit der Kaution auf sich?

Bei Einrichtung eines Kundenkontos werden 50 € (Stand: 13.04.2020) Kaution erhoben. Dieser Betrag ist pauschal und vermeidet so bei jeder Bestellung die Mehrwegverpackungen zu berechnen und nach Rückgabe den Betrag wieder zu erstatten. So wird der Pfandprozess relativ schlank gehalten. Mehr Infos zum Einkaufsprozess und Mehrweg-System findet ihr direkt auf der Seite: https://unverpackt-versand.de. Hinweis: Per Klick auf den Link verlässt du die Website https://reuseproject.org. Für die Aktualität des Ziel-Links und dessen Inhalte übernehmen wir keine Verantwortung/Haftung.

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Innovative Lösungen Umweltwissen

Auftaktveranstaltung an der Universität Graz

… mit The ReUse Project

Vor zwei Wochen (06. März 2020) fand der erste Termin statt im Interdisziplinären Praktikum (IP) Alternative Verpackungskonzepte und Verpackungsvermeidung für Supermärkte. Das IP erstreckt sich über das Sommersemester 2020. Im Rahmen des Veranstaltungstages hat Matthias eine Präsentation gehalten. Die Inhalte hierbei waren: Vorstellung von The ReUse Project sowie die Situation in Deutschland zu den Themen Unverpackt, Abfallproblematik und einigen existierenden Lösungen bzw. Lösungsansätzen.

Matthias an der Uni Graz
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Unverpackt

Neuer Website-Bereich „Unverpackt“

Was verbirgt sich hinter „Unverpackt“?

In dem neuen Bereich findest du Infos zum Thema Unverpackt. Weiterhin gibt es die Unverpackt-Map im Rahmen des eigenen Projekt reuseIT. Mehr hierzu im folgenden Abschnitt.

Die Unverpackt-Map

Auf dieser Landkarte siehst du die Unverpackt-Läden in Deutschland, Österreich, Schweiz und Luxemburg. Per Klick auf ein Location-Icon werden in der Box darunter weitere Infos wie z.B. Adresse oder Website aufgeführt. Neben der Unverpackt-Map gibt es eine tabellarische Übersicht in der Unverpackt-Tabelle und eine statistische Übersicht nach Länder und Bundesländer. Klick dich rein und viel Spaß!

Logo Unverpackt-Map
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Besondere Aktionen

Neuer Website-Bereich „Besondere Aktionen“

Was verbirgt sich hinter „Besondere Aktionen“?

In dem neuen Bereich findest du besondere Aktionen von The ReUse Project. Ein Beispiel ist die Adventskalender-Aktion 2019 (siehe unten).

Adventskalender-Aktion 2019

Adventskalender-Aktion 2019

24 Tage, 24 Songs: Das war das Motto der Adventskalender-Aktion 2019, die musikalische Leckerbissen für euch bereithielt. Mit Queen gestartet und mit Louis Armstrong beendet. Die Songs haben einen direkten oder indirekten Bezug zu den Themen Umwelt, Klima, Menschlichkeit und Nachhaltigkeit. Auf Instagram findet ihr zudem noch die Textauszüge der jeweiligen Lieder.

Playlist zum Adventskalender

Auf YouTube könnt ihr die von The ReUse Project erstellte Playlist anhören. Diese enthält die 24 Songs aus dem Adventskalender.

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Innovative Lösungen

Cradle-to-Cradle (C2C)

Allgemeines zu C2C

Das C2C-Konzept ist eine Registered Trademark. Dieses beschreibt die potenziell endlose Nutzung von Materialien in einem Kreislauf. In den 1990er Jahren waren Professor Dr. Michael Braungart, William McDonough und Wissenschaftler der EPEA Hamburg für die Entwicklung verantwortlich. Das Rollenvorbild von von C2C lautet: „Nature – Use Materials: yes. Create waste: no.“ (dt. Natur – Nutze Materialien: ja. Verschwendung verursachen: nein.). Man kann sich zudem Produkte zertifizieren lassen über das Cradle to Cradle Products Innovation Institute, wenn man die (Qualitäts-) Vorgaben erfüllt. Cradle-to-Cradle schreibt sich außerdem Öko-Effektivität auf die Fahne.

Biologischer vs. technischer Kreislauf

Man unterscheidet bei C2C zwischen biologischem und technischem Kreislauf (siehe Abbildung). Bei ersterem werden die Materialien in die Biosphäre rückgeführt entweder in Form von Kompost oder anderen Nährstoffen, um neue Materialien herstellen zu können. Beim technischen Kreislauf werden Materialien rückgeführt, die in Produkten nicht mehr benötigt werden. Diese werden dann in einem neuen Produkt verbaut.

Biologischer und technischer Kreislauf (© EPEA GmbH)

von EPEA GmbH, URL: https://epea-hamburg.com/cradle-to-cradle/, zuletzt geprüft: 15.08.2019

Beispiele

Gebäude mit ausschließlich biologischen und technischen Kreisläufen:

Gebäude mit ausschließlich biologischen und technischen Kreisläufen (© EPEA GmbH)

von EPEA GmbH, URL: https://epea-hamburg.com/c2c-sectors/buildings/, zuletzt geprüft: 15.08.2019

Textilien im biologischen oder technischen Kreislauf:

Textilien im biologischen Kreislauf (© EPEA GmbH)

von EPEA GmbH, URL: https://epea-hamburg.com/c2c-sectors/textiles/, zuletzt geprüft: 15.08.2019
Textilien im technischen Kreislauf (© EPEA GmbH)

von EPEA GmbH, URL: https://epea-hamburg.com/c2c-sectors/textiles/, zuletzt geprüft: 15.08.2019
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Innovative Lösungen

Essbare Verpackungen und Produkte

In diesem Blog-Eintrag wird eine kleine Auswahl an essbaren Verpackungen bzw. Produkten vorgestellt. Im konsequenten Kampf gegen Müll (insbesondere Plastik) sind Alternativen eminent wichtig.

Essen kann eine gute Lösung sein…

Einmal-Verpackungen oder Einwegprodukte werden immer häufiger verbannt. Und das zurecht! Doch in vielen Bereichen dominiert nach wie vor alles was nur einmal benutzt und anschließend weggeworfen wird. Daher sind nachhaltige Alternativen und neue Ideen immer gern gesehen und zunehmend gefragt. Eine hiervon sind essbare Verpackungen und Produkte, die während oder nach der Nutzung einfach aufgegessen werden können. Dadurch fällt kein Müll an. Die Idee ist nicht neu, aber kann bei richtiger Umsetzung eine Win-Win-Situation ergeben. Jeder kennt es von den Eisdielen, die Eis in essbaren Waffeln oder auch in Waffelbechern anbieten.

Essbare Produkt-/Verpackungsbeispiele

Die nachfolgende Auswahl enthält essbare Produkt- und Verpackungsbeispiele, die bereits existieren:

Wie wäre ein essbarer Trinkhalm, der nach Benutzung als Snack einfach mitgegessen werden kann? Die in Deutschland ansässige wisefood GmbH hat einen solchen entwickelt. Der Superhalm ist vegan, laktosefrei und wird ausschließlich aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt.

Essbarer Strohhalm (© wisefood)

von wisefood, URL: https://wisefood.de/, zuletzt geprüft: 11.05.2019

Die ebenfalls in Deutschland ansässige Füllett Produktion und Vertrieb UG hat u.a. essbare Suppenschalen im Sortiment. Diese sind in verschiedenen Größen erhältlich und eignen sich für z.B. Fingerfood, Suppen oder Salate.

Essbare Suppenschale (© Füllett)

von Füllett, URL: https://www.fuellett.de/alternative-Waffelschalen/essbare-suppenschale.html, zuletzt geprüft: 11.05.2019

Evoware, das in Indonesien ansässig ist, hat Verpackungen aus Meeresalgen entwickelt. Diese können mitgegessen oder als Dünger genutzt werden. Mit heißem Wasser sind die Verpackungen zudem auflösbar.

Essbare Verpackung (© Evoware)

von Evoware, URL: http://www.evoware.id//product/ebp, zuletzt geprüft: 11.05.2019
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Innovative Lösungen Recycling

Produkte aus Plastikmüll

In diesem Blog-Eintrag werden einige Produktbeispiele vorgestellt, die aus vermeintlichem Plastikmüll hergestellt wurden bzw. werden. Damit tragen die Initiatoren zu saubereren Meeren und Landflächen bei und zeigen, dass Plastik ein Wertstoff sein kann.

Immenses Plastikmüll-Problem

Tiere, die Plastikmüll in ihren Mägen haben, sind bei weitem keine Seltenheit mehr. Diese Entwicklung ist grausam und traurig zugleich. Das Thema Plastik in den Ozeanen bzw. Gewässern der Welt ist ebenso katastrophal wie an Land (z.B. in Wäldern). Die nichtsahnenden Tiere nehmen (Mikro-) Plastik oder Plastikreste mit ihrer Nahrung auf, was am Ende zu deren Lebensende führen kann. Weiterhin landen die in die Nahrungskette gekommenen Plastikteile auch immer häufiger bei den Menschen auf den Tellern. Was also tun gegen (Mikro-) Plastik?

Neben plastik-vermeidenden Lösungswegen muss aktuell vorhandener Plastikmüll irgendwie neu aufbereitet werden. In diesem Blog-Eintrag präsentieren wir aktuelle Lösungen wie der Plastikmüll, den es unweigerlich zuhauf gibt, verwertet wird. Dabei stehen durch Plastik neu entstehende oder entstandene Produkte im Fokus.

Produktbeispiele aus Plastikmüll

Edwin und Lisbeth ter Velde aus den Niederlanden haben aus Plastikmüll ein Auto erschaffen. Dabei wurde das Plastik mit Hilfe eines Betriebes eingeschmolzen. Im 3D-Drucker wurden dann etwa 5.000 Bausteine hergestellt. Die Zusammensetzung der Einzelteile ergibt den „Solar Voyager“, dessen Antrieb Solarzellen bilden.

Solarauto „Solar Voyager“ (© Edwin und Lisbeth ter Velde)

von electrek, URL: https://electrek.co/2018/10/08/solar-voyager-antarctica-electric/, zuletzt geprüft: 12.04.2019

Sea2see ist ein spanisches Unternehmen, das Brillen aus 100 % Plastikmüll produziert. Dieser stammt aus den Meeren der Welt und wird zu Rohmaterial recycelt, das dann anschließend zu Brillen weiterverarbeitet wird.

Brille von Sea2see (© Sea2see)

von Sea2see, URL: https://www.sea2see.org/products/fly?variant=5892240146464, zuletzt geprüft: 12.04.2019

Der Roll-Top-Rucksack ist ein wasserdichter Rucksack, der ebenfalls zu 100 % aus Meeres-Plastikmüll besteht. Das deutsche Unternehmen dahinter heißt GOT BAG.

Rucksack von GOT BAG (© GOT BAG)

von GOT BAG, URL: https://got-bag.com/, zuletzt geprüft: 12.04.2019

Die US-amerikanische Firma teeki stellt Sporthosen, Sommeroutfits und andere Kleidungsstücke aus Plastikflaschen her.

Hosen von teeki (© teeki)

von teeki, URL: https://teeki.com/collections/all-products/products/palm-springs-hot-pants, zuletzt geprüft: 12.04.2019
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Alltagstipps Umweltwissen

Umweltfreundliche Produktlabels

Das Thema dieses Blog-Eintrages sind Labels, die umweltfreundliche Produkte kennzeichnen. Die Liste stellt einen Auszug wichtiger Produktlabels (auch Öko-Labels genannt) vor.

Welche Produktlabels gibt es aktuell und was kennzeichnen diese?

Der Blaue Engel: Produkte und Dienstleistungen können dieses Qualitätsmerkmal erhalten. Das dem Umwelt-, Gesundheits- und Verbraucherschutz entsprechende Gütesiegel wurde 1978 vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit begründet.

Logo Blauer Engel
Logo Blauer Engel (© Blauer Engel)

von Blauer Engel, URL: https://www.blauer-engel.de/de, zuletzt geprüft: 23.02.2020

EU Ecolabel: Produkte und Dienstleistungen können dieses Qualitätsmerkmal erhalten. Gekennzeichnete Produkte weisen zu vergleichbaren Produkten geringere Umweltauswirkungen auf und sind weniger gesundheitsbelastend. Das Gütesiegel wurde 1992 von der Europäischen Kommission eingeführt.

EU Ecolabel (© Europäische Kommission)

von Europäischer Kommission, URL: https://ec.europa.eu/environment/ecolabel/, zuletzt geprüft: 23.02.2020

OEKO-TEX: Textile Produkte können ein OEKO-TEX-Qualitätsmerkmal erhalten. Dabei werden Gesundheitsaspekte sowie die soziale und umweltverträgliche Produktion miteinbezogen. Es gibt verschiedene Labels von OEKO-TEX wie beispielsweise STANDARD 100 oder MADE IN GREEN. Die OEKO-TEX-Gemeinschaft wurde im Jahr 1992 gegründet und heißt offiziell „Internationale Gemeinschaft für Forschung und Prüfung auf dem Gebiet der Textil- und Lederökologie“.

Logo OEKO-TEX STANDARD 100
OEKO-TEX STANDARD 100 (© OEKO TEX)

von Wikipedia, URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Oeko-Tex, zuletzt geprüft: 23.02.2020

Umweltzeichen Green Product: Produkte aus verschiedenen Kategorien wie z.B. Haushaltsgeräte, Möbel oder Spielzeug können die vom TÜV Rheinland vergebene Zertifizierung erhalten. Kriterien bei der Vergabe sind beispielsweise: Energieeffizienz, CO2-Bilanz und Wiederverwendbarkeit. Das Label soll Verbraucher/innen unterstützen bei der Identifikation umweltfreundlicher und energieschonender Produkte.

Umweltzeichen Green Product (© TÜV Rheinland)

von TÜV Rheinland, URL: https://www.tuv.com/germany/de/umweltzeichen-green-product.html, zuletzt geprüft: 23.02.2020

WWF-Logo: Verschiedene Produkte sind mit dem WWF-Logo gekennzeichnet, um für mehr Umweltschutz in Verkaufsstätten und Lieferprozessen zu sorgen. Einige Ziele dabei sind mit ausgewiesenen Partnern nachhaltige Produkte zu vermarkten, für nachhaltigen Konsum zu begeistern und Ressourcen generell einzusparen. Beispielsweise besteht seit 2009 eine Zusammenarbeit mit Edeka.

Logo WWF (© WWF)

von Wikipedia, URL: https://fr.wikipedia.org/wiki/WWF, zuletzt geprüft: 23.02.2020

Wie findet man weitere Informationen zu den Produktlabels?

Nutze zur detaillierteren Recherche die Suchmaschine deiner Wahl. Zudem kannst du auf den Websites der jeweiligen Labels weitere Infos erhalten. Hinzu kommen beispielsweise Seiten von Umweltinstitutionen, Verkaufsstätten oder allgemeinen Informationsportalen. Dort findest du auch weitere Infos zu anderen Labels wie z.B. Fair-Trade-Siegel, Bio-Siegel oder UTZ-Zertifikat. Zudem gibt es weitere interessante Labels wie beispielsweise Ökostrom-Gütesiegel (z.B. ok-Power Label oder Grüner Strom Label), um Strom aus erneuerbaren Quellen zu kennzeichen.

Gibt es bei The ReUse Project auch die Idee von Produktlabels?

Ja, einerseits für Verkaufsstätten und andererseits für Unternehmen (siehe Abbildungen). Hier geht’s zur ReUse-Labels-Seite.

ReUseMarket-Label
ReUseEnterprise-Label

Wie ist der aktuelle Status von The ReUse Project?

Einige kontaktierte Umweltinstitutionen, Hochschulen und Bundesämter haben reagiert. Die Reaktionen waren durchweg positiv und ermutigend weiter am Ball zu bleiben. Allerdings haben die meisten keine direkte Möglichkeit kooperierend an The ReUse Project mitzuarbeiten. Mit einigen Interessenten werden nun im Hintergrund mögliche Umsetzungsoptionen geprüft. Bei Neuigkeiten erfahrt ihr mehr u.a. hier beim ReUse-Blog.

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Alltagstipps

Wiederverwendbare Produkte

Im heutigen Blog-Eintrag wird eine Liste präsentiert, die Einweg-Alternativen dauerhaft ersetzen. Dadurch kannst du nachhaltig einkaufen und zukünftig den Einkaufsaufwand reduzieren.

Welche wiederverwendbaren Produkte gibt es aktuell schon?

  • Wiederverwendbares Backpapier und Grillmatten
  • Muffinformen und Kuchen-Backformen
  • Mehrwegplastik-Trinkbecher/Mehrwegplastik-Flaschen und Trinkgläser/Trinkflaschen
  • Waschbare Stoff-Servietten und Stoff-Taschentücher
  • Edelstahl-Grillschalen
  • Waschbare Küchentücher (Bambus)
  • Edelstahl-/Bambus-/Glas-Strohhalme
  • Waschbare Müllbeutel
  • Edelstahl-/Silber-/Bambus-Besteck
  • Eiswürfel-Form (Abbildung)
  • Brotdosen
  • Stoff-Tragetaschen und recycelte Tragetaschen
  • Jutebeutel
  • Waschbare Wattepads
  • Wiederverwendbare Kabelbinder
  • Silikondeckel oder Wachspapier
  • Wiederverwendbare Kaffeebecher
Eiswürfel in wiederverwendbarer Form anstatt in Einwegplastik

Wie findet man die Produkte?

Die in der Liste präsentierten wiederverwendbaren Produkte und weitere Produkte findest du teilweise im Supermarkt. Ansonsten gibt es Unverpackt-Läden, die solche Produkte im Sortiment haben können. Generell empfehlen wir dir die Suchmaschine deiner Wahl zu nutzen, um dir online das Supermarkt- oder Unverpackt-Laden-Sortiment anzuschauen. Weiterhin findest du so auch Angebote im Online-Handel. Im Sinne der Umwelt ist eine sparsame Online-Versand-Bestellung wünschenswert. Das bedeutet lieber einmal im Quartal eine Sammelbestellung aufgeben als zehn mal im Quartal mit kleinen Bestellungen.